Rathausplatz, Foto: R. Brunner

Stadtnachricht

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Aktuelle Hochwasserschutzmaßnahmen in Aufen


Seit dem großen Jahrhunderthochwasser im Februar 1990 (bei dem Schäden von über 15 Mio. Euro entstanden sind) hat die Stadt verschiedene Maßnahmen zum Hochwasserschutz in den Ortsteilen und in der Kernstadt durchgeführt beziehungsweise finanziell unterstützt.
 
Auch in Aufen wurden in den 1990er Jahren bereits verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen vorgenommen.
 
Vom Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer wurde 2010/2011 für die Brigach ein Sicherungskonzept zum Schutz vor einem 100jährigern Hochwasser erarbeitet. Dabei sollen im Rahmen des Integrierten Donauprogramms des Landes Baden-Württemberg die bebauten Ortslagen entlang der Brigach vor einem Bemessungshochwasser, das einem 100jährigen Ereignis entspricht (sog. Jahrhunderthochwasser = HQ 100) geschützt werden. Die Untersuchung hat hierbei ergeben, dass in Aufen im Falle eines Jahrhunderthochwassers verschiedene Gebäude und Straßen betroffen wären. Durch entsprechende technische Schutzmaßnahmen vor Ort kann dies aber vermieden werden.
 
Die Umsetzung dieser technischen Hochwasserschutzmaßnahmen hat sich Oberbürgermeister Erik Pauly zusammen mit dem Projektleiter Hochwasserschutz beim Regierungspräsidiums Freiburg Joachim Rau sowie dem Sachgebietsleiter Tiefbau bei der Stadt Donaueschingen Rudolf Reichle bei einem Vor-Ort-Termin angeschaut. Die Maßnahmen wurden am 6. März 2017 begonnen und sind voraussichtlich im Mai 2017 abgeschlossen, wenn es witterungsbedingt nicht zu Verzögerungen kommt. Die Planung und Aufstellung des Leitungsverzeichnisses wurde vom Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Umwelt, beauftragt. Die Stadt übernimmt die Ausschreibung, Ausführung und finanzielle Abwicklung. Eigentümerin der Hochwasserschutzeinrichtungen ist die Stadt Donaueschingen, die auch die Kosten für den Unterhalt trägt.
 
Zum Hochwasserschutz wurden dafür zwei Dämme und eine Hochwasserschutzmauer hergestellt. Die beiden Dämme haben eine Höhe von bis zu 1,30 m. Damit die Pflege- und Unterhaltungsarbeiten der Dämme künftig maschinell durchgeführt werden können, wurden die Dämme zum bestehenden Gelände / Richtung Ortskern flach hergestellt. Die Dämme bestehen im Innern aus Lehmmaterial, um die Dichtigkeit zu gewährleisten. Auf die Dämme wird noch Oberboden aufgebracht und dieser mit Gras eingesät. Insgesamt haben die Dämme eine Länge von ca. 275 m, die Hochwasserschutzmauer ist ca. 70 m lang.
 
Mit dieser Hochwasserschutzmaßnahme war auch die Verlegung des vorhandenen Bolzplatzes verbunden. Der Bolzplatz wurde nun am Damm in Richtung Brigach angelegt. Gleichzeitig wird im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahme auch die Erweiterung der Parkplatzbefestigung am Uffheim mit Betonpflaster vorgenommen. Die Ausschreibung hierzu ist am 10. April 2017 erfolgt.
 
Die Kostenschätzung (inklusive Planungs- und Bauleitungskosten, Bau- und Grunderwerbskosten sowie ökologischen Ausgleichsmaßnahmen) belief sich auf 374.000 Euro. Erfreulicherweise konnte im Zuge der Ausschreibung die Auftragsvergabe mit rd. 290.000 Euro an die wirtschaftlichste Bieterin erfolgen. Zuzüglich der Ingenieurhonorare in Höhe von rd. 24.000 Euro wird die Maßnahme nun mit einer Gesamtsumme von rd. 314.000 Euro umgesetzt werden können. Dies entspricht einer Kosteneinsparung von rund 60.000 Euro bzw. rund 16 %.
 
Oberbürgermeister Erik Pauly freut sich, dass die die Stadt Donaueschingen somit für einen Kostenanteil von ca. 94.200 Euro dem Ortsteil Aufen einen modernen Hochwasserschutz bieten kann. Gleichzeitig betont Oberbürgermeister Erik Pauly, dass nun auch Baumaßnahmen hinter den nun bestehenden Dämmen und der Hochwasserschutzmauer möglich sind, die bisher aufgrund der Vorgaben des Wassergesetzes für Überschwemmungsbereiche nicht möglich waren; Voraussetzung ist dabei natürlich die planungsrechtliche Zulässigkeit solcher Maßnahmen.

Hochwasserschutz Aufen
Oberbürgermeister Erik Pauly (Mitte), Sachgebietsleiter Rudolf
Reichle (links) und Projektleiter Joachim Rau (rechts) vor den Hochwasserschutzdämmen. Im Hintergrund ist der neue
Bolzplatz zu sehen.




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