Rathausplatz, Foto: R. Brunner

Stadtnachricht

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Beitrag gegen plötzlichen Herztod
Stadt Donaueschingen schafft sieben weitere Defibrillatoren an


 
Stadt Donaueschingen schafft sieben weitere Defibrillatoren an - Beitrag gegen plötzlichen Herztod
 

In der Tourist-Information der Stadt Donaueschingen steht ab sofort ein Defibrillator für den Einsatz bei Herznotfällen bereit. Zu finden ist das Gerät im Innenbereich, rechts neben der Infotheke beim Feuerlöscher. Schon an der Eingangstür weist das grün-weiße Hinweissymbol auf den Standort für die Öffentlichkeit hin.
 
Bei einer großen Maßnahme wurde neuerlich eine Vielzahl von städtischen Gebäuden mit den lebenserhaltenden Geräten abgedeckt. Insbesondere sind nun alle Ortsteilhallen vollständig versorgt. So freuen sich die Ortsvorsteher in Pfohren, Grüningen, Neudingen und Wolterdingen über die neu installierten Defibrillatoren. Die Mehrzweckhalle Aasen ist seit 2016 im Besitz eines Gerätes. Insgesamt wurden bereits vier Geräte von der Stadtverwaltung Donaueschingen angeschafft, die außerdem im Bürgerservice im Rathauses II, in der Verbandskläranlage und im Donaueschinger Parkschwimmbad zu finden sind.
 
Zwei Defibrillatoren wurden nun auch in den städtischen Sporthallen Baar-Sporthalle und Realschulturnhalle in Betrieb genommen, wo alljährlich zahlreiche Schüler, Vereinsmitglieder und Besucher von Veranstaltungen ein- und ausgehen. Rund 11.000 Euro hat die Stadt Donaueschingen folglich im Frühjahr 2018 in sieben zusätzliche Geräte investiert.
 
„Ein möglichst frühzeitig eingesetzter Defibrillator kann Leben retten. Daher hat sich die Stadt dazu entschlossen weitere Defibrillatoren anzuschaffen, um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein bis der Rettungsdienst eingetroffen ist“, schildert Oberbürgermeister Erik Pauly und wertet die Anschaffung der Defibrillatoren als einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Sicherheit und Vorsorge für die Donaueschinger Bürgerinnen und Bürger.
 
In Deutschland sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 200.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. In rund 85 Prozent der Fälle ist der plötzliche Herztod die Folge einer lebensgefährlichen Herzrhythmusstörung – dem so genannten Kammerflimmern. Ein Defibrillator kann dieses Kammerflimmern unterbrechen und so dafür sorgen, dass der Herzmuskel wieder in seinen gewohnten Rhythmus findet. Dabei ist aber schnelles Handeln gefragt, denn je früher das flimmernde Herz durch einen elektrischen Stromimpuls (Defibrillation) therapiert wird, umso größer ist die Überlebenschance des Patienten. Während die Überlebenschance eines Patienten in der ersten Minute nach dem Herzstillstand noch bei 90% liegt, überleben nach 10 Minuten nur noch wenige der Betroffenen. Bis der Rettungsdienst bei einem Notfall vor Ort ist, kann es daher oftmals zu spät sein. Ohne den Einsatz eines Ersthelfers hilft jedoch auch der beste Defibrillator nichts. Deshalb werden die örtlichen Vereine der Stadt Donaueschingen bei einer Schulung durch das DRK Donaueschingen in die Bedienung des Defibrillators eingewiesen. Die Schulungstermine werden rechtzeitig über die Ortsverwaltungen und durch das Amt 2 Tourismus und Marketing bekannt gegeben.
 
„Im Notfall ist das Gerät aber auch von Laien zu bedienen. Der Defibrillator ist in der Handhabung einfach und hat nur wenige Bedienelemente. Jeder Verfahrensschritt wird präzise und verständlich erläutert“, berichtet Reiner Dilger vom DRK Ausbildungszentrum Donaueschingen. „Wir freuen uns, dass die Stadt Donaueschingen mit der Anschaffung der Defibrillatoren positiv vorangeht und damit hoffentlich Firmen animiert, sich anzuschließen“ so der DRK-Mitarbeiter abschließend.

Stadt Donaueschingen schafft sieben weitere Defibrillatoren an
von links: Andreas Haller (Amtsleiter Tourismus und Marketing), Oberbürgermeister Erik Pauly, Reiner Dilger (DRK-Donaueschingen) und Stefanie Feger (Sachgebietsleiterin Vereinsförderung und Sport)

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