Rathausplatz, Foto: R. Brunner

Stadtnachricht

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Partnerschaftskomitee-Sitzung Donaueschingen – Saverne am 11. Mai 2019


Die Partnerschaftskomitees der beiden Partnerstädte Donaueschingen und Saverne trafen sich dieses Jahr am 11. Mai in Saverne. Am Morgen stand zunächst die Arbeit der beiden Partnerschaftskomitees mit Vertretern der beiden Stadtverwaltungen, der Stadträte und der Vereine im Saverner Rathaus im Vordergrund. Hierbei sprachen  Savernes Bürgermeister Stéphane Leyenberger und Oberbürgermeister Erik Pauly über die bevorstehende Europawahl und brachten zum Ausdruck wie wichtig diese Wahl für ein zukünftiges, positives Europa sei. Auch die Kommunalwahlen wurden von Oberbürgermeister Pauly erwähnt, die in der Stadtpolitik Donaueschingens einen Wechsel mit sich bringen werden, da einige langjährige Stadträte nicht mehr zur Wahl antreten.
 
Des Weiteren wurden die Zukunftsprojekte beider Städte vorgesellt: In Saverne steht die attraktive Neugestaltung der Saverner Innenstadt mit Förderung der Sanierung alter Gebäude und des Einzelhandels im Vordergrund. Saverne wurde aus 220 Städten für dieses Projekt ausgewählt und erhält finanzielle Fördermittel, um das Stadtzentrum zum Leben zu erwecken. Des Weiteren stehen im Sommer große Veranstaltungen im Schlosspark bevor wie ein geschichtliches Spektakel mit über 100 Akteuren, das in drei Sprachen aufgeführt wird, sowie das zehnte Bierfest im August. Hier haben sich die Saverner zum Ziel gesetzt, in naher Zukunft das größte Bierfest von Frankreich zu veranstalten.
 
Oberbürgermeister Pauly sprach von Donaueschingens Zukunftsprojekten wie den Baumaßnahmen im Konversionsareal in dem unter anderem neuer Wohnbereich sowie eine neue Realschule für 30 Millionen Euro entstehen werden. Auch die Innenstadt Donaueschingens soll attraktiver werden, was durch die Verkehrsentlastung im Innenstadtbereich erreicht werden soll, um dadurch mehr Aufenthaltsqualität und Freiraum zum Flanieren zu schaffen. Mit der Neugestaltung des Donauzusammenflusses, dem Auepark, entsteht eine neue touristische Attraktion und durch den Umbau des Hotel- und Golfresorts Öschberghof, der zum größten Golfplatz Deutschlands zählt, gibt es auch hier eine Bereicherung über die Stadtgrenzen hinaus .
Des Weiteren präsentierten zwei Schüler des Saverner Gymnasiums ein neues Projekt „eTwinning“, das mit dem Fürstenberg-Gymnasium entstand, um die Schüleraustausche zwischen beiden Städten wieder zum Leben zu erwecken. eTwinning ist eine Gemeinschaft für Schulen in Europa und bietet den Schulen eine Plattform um zu kommunizieren, kooperieren, Projekte zu entwickeln, sich auszutauschen und Teil einer spannenden Lerngemeinschaft Europas zu sein.
 
Anlässlich des 55-jährigen Jubiläums, das in diesem Jahr gefeiert wird, sprach Oberbürgermeister Pauly an die Saverner eine Einladung zum HerbstFest aus, an dem das Jubiläum mit einem französischen  Markt gefeiert wird. Auch der Wanderstock wird anlässlich des Jubiläums wieder von Saverne nach Donaueschingen getragen und am HerbstFest übergeben. Diese Wanderung findet alle 5 Jahre zu den Jubiläen der Partnerschaft statt und dient zur Festigung der Freundschaft beider Städte.
 
Premiere beim  Partnerschaftstreffen erlebte an diesem Samstag der neue Bürgermeister der Stadt Donaueschingen, Severin Graf. Er war sichtlich beeindruckt von der herzlichen Gastfreundschaft und der schönen Stadt Saverne.
 
Nach der Sitzung wurde gemeinsam mit der Donaueschinger Delegation der neu geschaffene Rundgang „Wackeswäj“ im Stadtzentrum eingeweiht. Der Wackeswäj ist ein historischer Rundgang über die Zabern-Affäre, die 1913 begann und einige Monate vor dem Beginn des 1. Weltkrieges endete.



Im Anschluss marschierte die Gruppe zum Mittagessen in den Rosengarten, wo ein kulinarisches Buffet mit französischen Köstlichkeiten auf die Gäste wartete. Gut gestärkt fuhren die deutschen und französischen Freunde in das Glas- und Kristallmuseum „Lalique“ nach Wingen-sur-Moder. Dort wurden sie durch die Ausstellung von René Lalique und seinen Nachfolgern geführt, dessen Name heute weltweit als prestigeträchtige Luxusmarke bekannt ist.



Nach einem kleinen Abschlussimbiss im Lalique-Museum fuhren dann die Donaueschinger mit vielen unvergesslichen Eindrücken und glücklich über die herzliche und freundschaftliche Begegnung in ihre Heimatstadt zurück.








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