Rathausplatz, Foto: R. Brunner

Stadtnachricht

  • Facebook Like Button Datenschutz: Warum zweimal klicken? Der erste Klick aktiviert die Schaltfläche, mit dem zweiten Klick werden die Nutzungsbedingungen von Facebook akzeptiert und die Verbindung hergestellt.
  • Twitter Share Button Datenschutz: Warum zweimal klicken? Der erste Klick aktiviert die Schaltfläche, mit dem zweiten Klick werden die Nutzungsbedingungen von Twitter akzeptiert und die Verbindung hergestellt.

Zwischen Wolterdingen und Donaueschingen wird eine Abwasserdruckleitung gebaut


Zum 31. Dezember 2020 läuft die abwasserrechtliche Erlaubnis der Kläranlage Wolterdingen aus, die bisher das Abwasser aus Wolterdingen, Hubertshofen, Mistelbrunn und Tannheim reinigt. Nach etlichen Voruntersuchungen wurde entschieden, deren Betrieb einzustellen und das Abwasser der betroffenen Ortsteile zukünftig in der Kläranlage des Gemeindeverwaltungsverbands zu klären. Doch bevor es soweit ist, muss erheblich investiert werden. „Insgesamt werden über 3,7 Millionen Euro in das Bauvorhaben fließen, das neben dem Neubau einer Abwasserrückhaltung und eines Pumpwerks am bisherigen Kläranlagenstandort auch den Bau einer neuen Abwasserdruckleitung von Wolterdingen nach Donaueschingen umfasst. Erfreulich dabei ist, dass die Maßnahme mit rund 760.000 Euro vom Land Baden-Württemberg bezuschusst wird“, erläutert Oberbürgermeister Erik Pauly und fügt hinzu, dass eine Modernisierung und der Weiterbetrieb der Wolterdinger Kläranlage auf lange Sicht teurer gewesen wäre.
Anfang Juli wurde nun mit dem Neubau der 5,2 km langen und rund 2,6 Millionen teuren Abwasserdruckleitung begonnen, die von Wolterdingen über den Schellenberg nach Donaueschingen führt. In Donaueschingen selbst wurde im Bereich der Bräunlinger Straße schon vor einigen Jahren im Zuge einer Straßensanierung ein Teil der Druckleitung verlegt. An diesen vorverlegten Teil der Abwasserleitung wird die neue Druckleitung angeschlossen, damit das Abwasser dann in der Hagelrainstraße über den bereits existierenden Sammelkanal zur Kläranlage des Gemeindeverwaltungsverbands geleitet werden kann.
Durch den Anschluss an die Verbandskläranlage kann das Abwasser aus Wolterdingen zukünftig effizienter und kostengünstiger gereinigt werden. „Neben der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Zukunftsfähigkeit ist auch ein deutlicher, ökologischer Nutzen für den Gewässerschutz gegeben. Das Abwasser wird in der Verbandskläranlage qualitativ besser gereinigt und die Breg wird nicht mehr mit dem gereinigten Abwasser der Kläranlage Wolterdingen belastet“, schildert Oberbürgermeister Pauly die Vorteile des Bauprojekts.
Laut Planung soll der Anschluss der Abwasserleitung an die Verbandskläranlage im Herbst 2019 abgeschlossen sein. Danach soll mit dem Neubau des Abwasserpumpwerks am bisherigen Kläranlagestandort begonnen und im kommenden Jahr mit der elektronischen- und hydraulischen-Einrichtung ausgestattet werden. Auch der Neubau einer Abwasserrückhaltung ist für das kommende Jahr vorgesehen.
Als überaus begrüßenswerten Nebeneffekt werden im Zuge der Baumaßnahme vom Zweckverband Breitbandversorgung Leerrohre mitverlegt. „Die Möglichkeit der Mitverlegung der Lehrrohre über eine derart lange Strecke ist einfach genial. Dadurch kann eine weitere Lücke der Ringleitung (Backbone) kostengünstig geschlossen werden“, so der Geschäftsführer des Zweckverbands Jochen Cabanis.
Auch Ortsvorsteher Reinhard Müller ist froh, dass nach zehn Jahren Vorarbeit und Planung mit dem Bau der Abwasserdruckleitung begonnen werden konnte und hofft - durch die Mitverlegung der Breitband-Leerrohre - auf einen baldigen Anschluss von Wolterdingen an das schnelle Internet.
 
 
 
Mit dem Baustart der Abwasserdruckleitung von Wolterdingen nach Donaueschingen zufrieden (von links): Witali Krapp (Baufirma Storz), Georg Zoller (Kaufmännischer Leiter Eigenbetrieb Abwasser), Jochen Cabanis (Geschäftsführer Eigenbetrieb Zweckverband Breitbandversorgung), Volker Röhl (Ingenieurbüro Greiner), Bürgermeister Severin Graf, Oberbürgermeister Erik Pauly, Ortsvorsteher Reinhard Müller, Marcus Greiner (Ingenieurbüro Greiner), Manfred Wagner und Mitarbeiter (Baufirma Storz), Dirk Monien (Technischer Leiter Eigenbetrieb Abwasser), Martin Messmer (Baufirma Storz), Peter Maier (Ingenieurbüro Greiner).

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK