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Veranstaltung

guckloch-Kino "The Cakemaker - Der Kuchenmacher"

Mo, 29. April 2019
20:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Im Voraus läuft der Kurzfilm "#klangberlins".
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Beschreibung
The Cakemaker - Der Kuchenmacher
 
Israel, Deutschland 2017
 
Regie und Buch
Ofir Raul Graizer
Bildgestaltung
Omri Aloni
Musik
Dominique Charpentier
Montage
Michal Oppenheim
Darsteller
Tim Kalkhof, Sarah Adler, Roy Miller, Zohar Shtrauss, Sandra Sadeh
Produktion 
Itai Tamir, Mathias Schwerbrock, Ofir Raul Graizer
105 Minuten
 
OmU (Deutsch, Englisch)
 
FSK
ab 0
 
Festivals & Preise:
Israelischer Beitrag für den Oscar 2019 in der Kategorie Bester Fremdsprachiger Film
 52nd Karlovy Vary Film Festival - Winner Of The Ecumenical Jury Award
24. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg – Hauptpreis
Queer-Scope Preis in Karlsruhe – Bester Debütfilm
Jerusalem Film Festival – Winner Of The Jewish Experience Award, Best Editing Award Miami
Jewish Film Festival – Winner of the Critics Award 
 
The Cakemaker ist das Langfilmdebut des israelischen Regisseurs Ofir Raul Graizer. Der Film feierte seine Premiere beim Karlovy Vary International Film Festival 2017, einem der wichtigsten und renommiertesten Festivals in Europa, wo er mit einer zehnminütigen Standing Ovation gefeiert wurde. In der Folge wurde der Film zu mehr als 70 internationalen Festivals eingeladen.
 
Der Israeli Oren reist aus beruflichen Gründen regelmäßig nach Berlin. Jedes Mal besucht er dann das Café von Thomas, wegen der guten Kuchen, aber auch wegen Thomas. Eine Liebesbeziehung beginnt.
Oren wohnt jetzt bei seinen Berlinaufenthalten bei Thomas, sie begegnen sich häufiger und inniger. Ein Doppelleben, denn zuhause in Jerusalem hat Oren Frau und Kind.
 
Nach einem letzten Besuch in Berlin scheint Oren verschwunden, es gelingt Thomas zunächst nicht, ihn zu erreichen. Ahnungslos forscht und sucht er, bis er nach Wochen erfährt, dass Oren bei einem Verkehrsunfall auf der Heimreise tödlich verunglückt ist.
Orens plötzlicher Tod reißt eine Lücke ins Thomas Leben und nun ist es der Bäcker Thomas, der nach dem Tod seines Geliebten sein Café schließt und in dessen Heimat Israel reist auf der Suche nach Spuren von Oren und seinem Leben, das ihm in Berlin verborgen geblieben war.
 
Es entspinnt sich erneut eine Liebesgeschichte, die sich nicht nur zwischen jüdischer und deutscher Kultur bewegt, sondern die auch keine Grenzen einer festgelegten Sexualität kennt. Mit einer intensiven Bildsprache folgt der Film Thomas auf seinem Weg in Orens Vergangenheit. Thomas verlässt für seine Reise nach Israel seine Konditorei, die zuvor der Mittelpunkt seines Lebens war. In Jerusalem angekommen, beginnt er, sich mehr und mehr in Orens anderem Leben einzunisten.
Während er zunächst auf Ablehnung stößt, wird er bald zum unentbehrlichen Mitarbeiter im Café von Orens nichtsahnender Frau, Anat. Der plötzliche Tod Orens hat nicht nur Thomas tief erschüttert, sondern auch die Welt von von Orens Familie auf den Kopf gestellt. In ihrer gemeinsamen Einsamkeit wird Thomas zu einer wichtigen Stütze für Anat. Immer weniger ist er ein Fremdkörper in ihrem Leben. Die Anziehung zwischen den beiden wächst und sie beginnen eine Liebesgeschichte, die zeigt, wie Liebe über die Grenzen des Todes hinweg wirken kann, aber auch, wie endgültig Entscheidungen sein können. In aller Eindringlichkeit zeigt The Cakemaker die Verworrenheit von Liebe in ihrer aufwühlendsten Form.
 
Der 37jährige israelische Filmemacher Ofir Raul Graizer, der selbst heute zwischen Berlin, der Uckermark und Jerusalem pendelt, über seinen Film:
„The Cakemaker ist ein Melodrama, das in Jerusalem spielt. Die Wendungen der Geschichte, der Ort und die Charaktere entspringen alle meinen eigenen Erinnerungen und Erfahrungen, die ich gemacht habe, während der sechseinhalb Jahre, die ich an dem Film gearbeitet habe. Mann-Frau, schwul-hetero, religiös-nicht-religiös, Berlin-Jerusalem, Ost-West. Es war mein Anspruch, diese Konflikte zu einer cineastischen Geschichte zu verdichten, an deren Ende es keine Antworten gibt – genau wie im echten Leben. Stattdessen gibt es nur Liebe für seine Mitmenschen und das Kino.
Es ist eine Geschichte über den Versuch, Definitionen für Nationalität, Sexualität und Religion beiseite zu schieben. Es ist meine Geschichte.“
 
Zusammengestellt von Gertrud Cammerer-Karger.

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Veranstaltungsort
CineBaar Kino Donaueschingen
Friedhofstraße
Altes Kasernenkino
Gebäude 008
78166 Donaueschingen
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Kosten
Eintritt: 5,00 €/3,50 € ermäßigt/4,00 € Mitglieder
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Hinweise
Weitere Informationen sind auch unter www.guckloch-kino.de erhältlich.

  • Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt
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Veranstalter
guckloch Kino e.V. in Kooperation mit der Stadt Donaueschingen
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