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Veranstaltung

guckloch-Kino "Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint"

Mo, 7. September 2020
20:00-22:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Im Voraus läuft der Kurzfilm "Glück im Keks".
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Beschreibung
Hilma af Klint
 
Jenseits des Sichtbaren
 
Deutschland 2019
 
 
Regie & Buch
Halina Dyrschka
Bildgestaltung
Alicja Pohl, Luana Kupfer
Musik
Damian Scholl
Montage
Antje Lass, Mario Orias
Produktion
Eva Illmer, Halina Dyrschka
93 Minuten
 
FSK
ab 0
 
 
 
Die erste Ausstellung der schwedischen Künstlerin Hilma af Klint fand in Deutschland im Jahr 1995 statt, also fast 50 Jahre nach ihrem Tod. Bis Mitte der 1980er Jahre war das Hauptwerk der Malerin so gut wie unbekannt. Man kannte sie bis dahin lediglich als Porträtmalerin. In der Tat aber war Hilma af Klint die erste Malerin, die sich mit abstrakter Kunst beschäftigte.
 
1862 geboren, besuchte sie zwischen den Jahren 1882 und 1887 die Königliche Akademie der Freien Künste und war damit die erste Frau, die an dieser Institution zugelassen wurde. Im Jahr 1906, neben ihrer Arbeit als Zeichnerin an der Tiermedizinischen Hochschule, malte sie ihre ersten abstrakten Bilder. Wenige Jahre später begann sie mit ihrem Zyklus „Malereien für den Tempel“, der insgesamt 193 große Gemälde beinhaltet.
 
Hilma af Klint verfügte in ihrem Testament, dass ihre abstrakten Arbeiten erst 20 Jahre nach ihrem Tod ausgestellt werden dürfen. Zeit ihres Lebens zeigte sie keines ihrer Gemälde der Öffentlichkeit. Als schließlich bei einem Kongress Mitte der 80er Jahre ihr abstraktes Werk vorgestellt wurde, war das Erstaunen groß. Hilma af Klint verfügte ebenfalls, dass keines ihrer Werke jemals verkauft werden darf.
 
Die Regisseurin Halina Dyrschka geht in ihrem spannenden Dokumentarfilm Jenseits des Sichtbaren auf Spurensuche. Wer war diese erstaunliche Künstlerin? Was steckt hinter ihren von Okkultismus und Theosophie beeinflussten Werken? Denn nach dem Tod ihrer Schwester setzte sich die Künstlerin zunehmend mit dem Spiritismus auseinander, nahm selbst an Seancen teil und gründete sogar eine eigene spiritistische Gruppe. Erst durch ihre Freundschaft mit Rudolf Steiner, die zunächst dazu führte, dass sie längere Zeit kein einziges Bild mehr malte, wandte sie sich vom Okkulten ab und begann, sich zunehmend mit anthroposophischen Ansätzen zu beschäftigen, die ihr späteres Werk beeinflussen sollten.
 
In Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint kommen nicht nur Kunsthistoriker zu Wort, sondern ebenso die Künstlerin selbst, indem aus ihren zahlreichen Notizen und Briefen zitiert wird. Dabei zeigt Regisseurin Halina Dyrschka zudem, welchen Einfluss die Künstlerin auf andere abstrakte Maler wie Kandinsky oder Mondrian ausübte. Natürlich werden dabei auch die großartigen Gemälde gezeigt. In wunderbaren Aufnahmen und großartigen Detailansichten kommt der Zuschauer in den vollen Genuss dieser einzigartigen Kunst.
   
 
Max Pechmann
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Veranstaltungsort
CineBaar Kino Donaueschingen
Friedhofstraße
Altes Kasernenkino
Gebäude 008
78166 Donaueschingen
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Kosten
Eintritt: 6,00 €, Mitglieder: 5,00€, Schüler: 4,00€
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Hinweise
Aufgrund der Coronabestimmungen können derzeit nur bis zu 55 Personen eine Vorstellung besuchen, erscheinen Sie deshalb besonders pünktlich.

Weitere Informationen sind auch unter www.guckloch-kino.de erhältlich.

  • Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt
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Veranstalter
guckloch Kino e.V. in Kooperation mit der Stadt Donaueschingen
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