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Ortsansicht Aasen, Foto: Ralf Brunner

Ortsteil aasen

Ein­woh­ner:

1.318 (Stand: März 2022)

Fläche:

1.373 ha

Lage:

am Südhang nord­öst­lich der Kern­stadt, 700 m über NN

Datum der Eingemeindung:

01. Februar 1972

Ortsvorsteher:

Horst Hall

Ortsverwaltung:

Die Ortsverwaltung Aasen ist derzeit geschlossen. Bei Fragen können Sie sich an die Stadtverwaltung wenden:

stadt@donaueschingen.de 

0771 857-0

Ortschaftsrat:

Ortschaftsrat Aasen

Wissenswertes:

Aasen liegt ma­le­risch nord­öst­lich der Kern­stadt Do­nau­eschin­gen in Mulden-​​​ und Hang­la­ge der hier ver­lau­fen­den Schicht­stu­fen­land­schaft.
Der Stadtteil ist noch vor­wie­gend länd­lich struk­tu­riert. Die Land­wirt­schaft hat noch einen hohen Stel­len­wert. Mehr und mehr wird der dörf­li­che Cha­rak­ter zu­rück­ge­drängt. Durch ein neues Ge­wer­be­ge­biet hat sich das Ar­beits­platz­an­ge­bot we­sent­lich ver­bes­sert - als so genannter "Einpendler-Ort" hat der Stadtteil mehr Arbeitsplätze als Arbeitnehmer. Aasen ist durch seine reiz­vol­le Lage heute eine der be­vor­zug­ten Wohn-Stadtteile der Stadt. Das `Öko-​Dorf´ ist ge­prägt von sei­ner Na­tur­land­schaft, sei­nen Baum­al­le­en und Streu­obst­wie­sen. Im Süden, dem Stadtteil vor­ge­la­gert, liegt eine aus­ge­dehn­te Golfplatz-​​​Flä­che und ein gro­ßer da­zu­ge­hö­ri­ger Ho­tel­kom­plex. Sie ent­stan­den im Rah­men einer 1966 be­gon­ne­nen Flur­be­rei­ni­gung. Aasens Elferrat besteht ausschließlich aus Frauen. 
Durch eine Zukunftswerkstadt bereitet sich der Stadtteil auf die Herausforderungen der Zukunft vor. 
At­trak­ti­on: Golf­platz und Golf­ho­tel am Ösch­berg. Die ganze Baar trifft sich beim Aa­se­ner Dorf­fest, das jähr­lich An­fang Sep­tem­ber für Jung und Alt be­son­de­re An­zie­hungs­kraft aus­übt.

Geschichte:

857 Erstmalige Erwähnung in einer Urkunde
973 Erwähnung des Dorfes Uosin (Ortschronik von P. Willimsiki)
um 1000 Grafschaft Aasen, Ortsname Asheim
1080 Kirchenversammlung in Aaseheim
1094 Heinrich Freiherr zu Aaseheim
1096 Aasemer Bauern ziehen nach Kloster St. Georgen, um ihr Recht zu erzwingen
1124 die Kirche wird erstmals erwähnt
1140 Gerungas Freiherr zu Aaseheim
um 1200 Verlust des Pfarrsitzes (laut einer Sage wurde der Pfarrer von den Aasemern unter der Kirchentür erschlagen)
1225 Rudolfus Freiherr zu Aaseheim
1244 Bertholdus Freiherr zu Aaseheim
1250 Die Grafschaft Aaseheim wird mit der Grafschaft Nidingen vereint
ab 1300 Die Toten aus Aasen werden in Heidenhofen beerdigt
1500 Bau des Weihers (heutiger Flugplatz)
1611 104 Menschen aus Aasen und Heidenhofen erliegen der Pest
1614 Die Schule wird errichtet
1633 Der württembergische Oberst Rau lässt das Dorf anzünden. Nur wenige Häuser können gelöscht werden.
1635 Von 566 Einwohnern sterben weitere 104 Personen an der Pest.
1725 Die Kirche wird umgebaut und vergrößert.
1730 Ein Friedhof wird auf dem heutigen Kirchenplatz angelegt
1730 Die Kaplanei Aasen wird vom Bürgerssohn Andreas Metzger gestiftet
1840

Der Friedhof wird am jetzigen Standort errichtet

Die Kaplanei Aasen wird zur Pfarrei erhoben

1921 Eröffnung der Raiffeisen-Warengenossenschaft, die 2000 geschlossen wurde
1930 Damals gab es in Aasen fünf Läden/Bäcker und fünf Gaststääten. Heute sind noch zwei Gaststätten, eine Bäckerei sowie ein Hofladen in Betrieb.
1939 Das Bettelhus (Armenhaus) wird geschlossen, in dem die Gemeinde Bedürftige untergebracht hat
1972 Eingemeindung in die Stadt Donaueschingen
2007 1.150-Jahr-Feier


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