Seit 1913 ist die Gesellschaft der Musikfreunde aktive Mitgestalterin des Kulturlebens in Donaueschingen. Heute veranstaltet sie mit Unterstützung der Stadt Donaueschingen regelmäßig Konzerte und Aufführungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Region.
Im Hauptprogramm erklingt Musik vom Barock bis in die Neuzeit und treten Solisten von Weltrang sowie Ensembles und Orchester aus dem Land im Strawinsky Saal der Donauhallen auf. Gäste der vergangenen Jahre waren u.a. das Venice Baroque Orchestra, das La Cetra Barockorchester Basel, das Trio Wanderer, das Cuarteto Casals, das Ensemble Nevermind, der Cellist Maximilian Hornung, die Geigerin Carolin Widmann, das Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen sowie der Pianist Pierre-Laurent Aimard.
Seit Ende der 1980er Jahre findet außerdem im Gewölbekeller des Hauses Schell einmal im Monat eine Kleinkunstveranstaltung statt. Schwerpunkt dieser Programmreihe ist das politische Kabarett und das Musikkabarett. Zu Gast waren bereits bekannte Kabarettisten wie Urban Priol, Matthias Deutschmann und Moritz Netenjakob.
Bekannt ist Donaueschingen Kulturliebhabern aber vor allem durch die Veranstaltung der Donaueschinger Musiktage, die ein Wochenende lang im Herbst stattfinden und seit 1921 Interessierte aus aller Welt anlocken. Nach den Kriegswirren gelang 1950 ein adäquater Neubeginn in Zusammenarbeit mit dem damaligen Südwestfunk, der sein Orchester zur Verfügung stellte und damit einen neuen Programmschwerpunkt setzte. So konnten wichtige Orchesterwerke nicht nur der klassischen Moderne, sondern auch von jüngeren Komponisten bekannt gemacht werden: Von Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, Luigi Nono und Iannis Xenakis waren in den fünfziger Jahren skandalumwitterte Uraufführungen instrumentaler Werke zu hören.
Um ganzjährig zeitgenössische Musik in all ihren Facetten in Donaueschingen präsentieren zu können, wurde 1996 >>die neue reihe<< ins Leben gerufen.