Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren
Donaueschinger Innenstadt im Sommer, Copyright: Stadtverwaltung Donaueschingen, Foto: Tobias Raphael Ackermann

Dienstleistung

Handwerkerparkausweis beantragen

Handwerker können eine im Stadtgebiet von Donaueschingen geltende Ausnahmegenehmigung nach der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) beantragen, die im Folgenden als Handwerkerparkausweis bezeichnet wird.
 
Dieser Handwerkerparkausweis kann auch für ein Jahr beantragt werden und soll Handwerker von Behördengängen entlasten, wenn für die handwerklichen Einsätze regelmäßig ein Fahrzeug benötigt wird. Es ist somit nicht mehr notwendig, immer wieder - häufig gleichartige – Ausnahmen für bestimmte Orte bzw. von bestimmten verkehrlichen Anordnungen zu beantragen. Der Handwerkerparkausweis leistet somit einen Beitrag zur Entbürokratisierung und Förderung insbesondere kleiner und mittelständischer Handwerksbetriebe.
Den Handwerkerparkausweis können Betriebe beantragen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
  • der Betrieb muss entweder bei der HWK oder der IHK gemeldet sein
  • der Betrieb muss eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, für die ein Fahrzeug in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes benötigt wird
  • die hierbei eingesetzten Fahrzeuge dürfen ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,5 t nicht überschreiten und müssen sich als Service – oder Werkstattwagen bzw. für Material- und Werkzeugtransporte eignen
Der Handwerkerausweis ist für das gesamte Stadtgebiet Donaueschingen gültig. Mit dem Handwerkerparkausweis kann ein Betrieb seinen Service- oder Werkstattwagen werktags für die Dauer des Arbeitseinsatzes in folgenden Bereichen parken, sofern in zumutbarerer Entfernung keine andere Parkmöglichkeit besteht:
  • im eingeschränkten Halteverbot (Verkehrszeichen 286 StVO)
  • in Halteverbotszonen (VZ 290 StVO)
  • in verkehrsberuhigten Bereichen ( VZ 325 StVO) außerhalb der gekennzeichneten Flächen, wenn eine Durchfahrbreite von mind. 3,00 m verbleibt und auch sonst der fließende Verkehr nicht behindert wird
  • in Bereichen mit Parkscheibenpflicht ohne Beachtung der Höchstparkdauer
  • auf Bewohnerparkplätzen (VZ 286/290/314 StVO mit entsprechenden Zusatzzeichen)
  • auf Gehwegen, wenn eine Durchgangsbreite von mind. 1,50 m verbleibt
Die Regeln der Straßenverkehrsordnung werden durch die Ausnahmegenehmigung nicht außer Kraft gesetzt.
 
Das Parken ist ausschließlich in den oben genannten Bereichen gestattet. Nicht geparkt werden darf insbesondere in absoluten Haltverboten, auf Behindertenparkplätzen, im Bereich der eigenen Betriebsstätte sowie auf dem Rathausplatz, dem Hengstlerplatz und dem Max-Rieple-Platz. Falls eine Ausnahmegenehmigung für einen der Plätze benötigt wird, muss in diesem besonderen Fall doch ein eigener Antrag gestellt werden.


Nach oben