Er­le­ben Sie eine ein­zig­ar­ti­ge na­tur­kund­li­che Samm­lung sowie er­le­se­ne Aus­stel­lungs­stü­cke zur Ge­schich­te und Kul­tur des Hau­ses Fürs­ten­berg.

Die Fürst­lich Fürs­ten­ber­gi­schen Samm­lun­gen sind das Pri­vat­mu­se­um des Hau­ses Fürs­ten­berg und damit  ein stau­nens­wer­tes Do­ku­ment für die Samm­ler­tä­tig­keit und das mä­ze­na­ti­sche En­ga­ge­ment eines ade­li­gen Hau­ses.

Das ei­gens für Mu­se­ums­zwe­cke er­rich­te­te Ge­bäu­de be­her­bergt eine rei­che kunst­ge­schicht­li­che Samm­lung. Zu ihren Be­son­der­hei­ten zäh­len die prunk­vol­len Ob­jek­te der fürst­li­chen Kunst­kam­mer. Mit An­selm Kie­fer, einem ge­bür­ti­gen Do­nau­eschin­ger, ist da­ne­ben einer der be­deu­tends­ten Künst­ler un­se­rer Zeit ver­tre­ten.

Vor­ge­führt wird im Mu­se­um auch die wech­sel­vol­le Ge­schich­te des Hau­ses Fürs­ten­berg. Ob­jek­te der herr­schaft­li­chen Re­prä­sen­ta­ti­on, kost­ba­re Waf­fen und reich­ver­zier­te Uni­for­men,  sind zu sehen. Wer aber würde Na­po­le­ons Rei­seu­ri­nal und Tel­ler sei­nes Sil­ber­ge­schir­res in Do­nau­eschin­gen ver­mu­ten?

Ein Mu­se­um im Mu­se­um sind die na­tur­kund­li­chen Samm­lun­gen. Sie gehen auf das 18. und 19. Jahr­hun­dert zu­rück, eine Zeit, in der man end­lich mehr er­fah­ren woll­te über die Be­schaf­fen­heit der Natur in ihrer gan­zen Viel­falt.  Aus­ge­stopf­te Tiere aus aller Her­ren Län­der: Bären, Tiger und Gür­tel­tie­re, Pa­ra­dies­vö­gel und Adler, in Spi­ri­tus ein­ge­leg­te Rep­ti­li­en, Kno­chen von Mam­muts und Sau­ri­ern las­sen in die­ser Ab­tei­lung den Rund­gang auch für jün­ge­re Kul­tur­lieb­ha­ber zum Er­leb­nis wer­den.

In der jüngst er­öff­ne­ten Ab­tei­lung "Fürs­ten­berg Zeit­ge­nös­sisch" wer­den Werke auf­stre­ben­der Künst­ler ge­zeigt.
  • Seit Samstag, 30. Mai haben die Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen wieder geöffnet.
    Der Mindestabstand von 1,5 Meter und regelmäßige Desinfektionsmaßnahmen müssen eingehalten werden. Ein Mund- und Nasenschutz innerhalb des Museums ist obligatorisch.