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David Nash Lightning Strike vor dem Museum Art.Plus, Copyright: VG BildKunst Bonn 2018 & Museum Art.Plus

museum art.plus

Im Mu­se­um Art.Plus ist zeit­ge­nös­si­sche Kunst von in­ter­na­tio­na­len Künst­lern zu ent­de­cken. Mit einer Viel­falt künst­le­ri­scher Po­si­tio­nen prä­sen­tiert das Mu­se­um Art.Plus in jähr­lich einer gro­ßen und bis zu drei klei­ne­ren Wech­sel­aus­stel­lun­gen einen ab­wechs­lungs­rei­chen Ein­blick in das zeit­ge­nös­si­sche Kunst­ge­sche­hen auf in­ter­na­tio­na­lem Ni­veau, be­rück­sich­tigt aber auch das qua­li­täts­vol­le re­gio­na­le Kunst­schaf­fen.

In dem auf­wän­dig re­no­vier­ten Ge­bäu­de gibt es neben wech­seln­den Aus­stel­lun­gen auch Mu­sik­ver­an­stal­tun­gen, Ki­no­aben­de, Work­shops und Künst­ler­ge­sprä­che zu er­le­ben.

    Aktuelle Ausstellungen:

    17. Februar 2019 - 11. April 2021

    VOLLGAS - FULL SPEED

    Das Mu­se­um Art.Plus nä­hert sich in sei­ner gro­ßen Jah­res­aus­stel­lung dem Thema Auto. Wohl kaum ein wei­te­rer tech­ni­scher Ge­gen­stand wurde und wird in ver­gleich­ba­rer Weise my­tho­lo­gi­siert. Die künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit ihm ist bei­na­he so alt, wie das Au­to­mo­bil selbst. Das Auto po­la­ri­siert, ist po­li­ti­scher und ge­sell­schaft­li­cher Zünd­stoff und ge­ra­de des­halb auch aus der The­men­welt der zeit­ge­nös­si­schen Kunst nicht weg­zu­den­ken. Doch dar­über hin­aus ist es noch immer Sym­bol für Frei­heit, Mo­bi­li­tät und Aben­teu­er, Traum­ob­jekt und Fe­tisch. 

    Stefan Rohrer, Helios, 2011 © Museum Art.Plus

    Das Mu­se­um Art.Plus zeigt Werke in­ter­na­tio­na­ler Künst­ler, die das Auto und die Ge­schwin­dig­keit in den Fokus rü­cken und er­gänzt sie durch le­gen­dä­re Sport­wa­gen, die das Herz des Au­to­lieb­ha­bers höher schla­gen las­sen.

    Friedemann Flöther, pole position, 2005 © Museum Art.Plus

    24. November 2019 - 20. September 2020

    Ariane Faller I Mateusz Budasz (im 2-RAUM des Museum Art.Plus)

    Aria­ne Fal­ler (*1978) und Ma­teusz Bu­dasz (*1979) grei­fen mit ihren künst­le­ri­schen In­ter­ven­tio­nen in be­ste­hen­de Raum­struk­tu­ren ein und hin­ter­fra­gen diese mit all­täg­li­chen Ma­te­ria­li­en.

    Holz­pa­let­ten, Dach­lat­ten oder Klapp­bö­cke, die sie mit mo­dul­haft ein­ge­setz­ten Bild­kör­pern wie Papp­kis­ten und Span­plat­ten sowie Strick­ge­we­be und Fo­to­gra­fien kom­bi­nie­ren, the­ma­ti­sie­ren das Wesen, die Aus­strah­lung und die Ge­schich­te der je­wei­li­gen Orte. Das Hin­ter­fra­gen von Gren­zen, ein­deu­ti­gen Zu­ord­nun­gen und De­fi­ni­tio­nen von Ma­le­rei, Zeich­nung, Plas­tik und Ob­jekt steht dabei im Zen­trum ihres Schaf­fens.

    Ariane Faller und Mateusz Budasz, power plant, 2019, Installation im Kunstverein Nürtingen, Foto: Faller/Budasz

    Unter dem Motto "Pe­do­ni" (Fuß­gän­ger) neh­men Fal­ler und Bu­dasz ei­ner­seits viel­deu­tig und hin­ter­sin­nig Bezug auf eine Fo­to­gra­fie und die Far­big­keit ita­lie­ni­scher Bau­ge­rüs­te, an­de­rer­seits aber auch auf die große Jah­res­aus­stel­lung "Voll­gas - Full Speed" sowie auf die Fort­be­we­gung der Aus­stel­lungs­be­su­cher beim Be­trach­ten der raum­über­grei­fen­den In­stal­la­ti­on in­ner­halb ihrer ei­ge­nen Aus­stel­lung.

    Pierre Soulages (Sonderpräsentation im Anbau des Museum Art.Plus)

    Das Mu­se­um Art.Plus zeigt in sei­nem mo­der­nen Anbau Werke des fran­zö­si­schen Ma­lers Pierre Sou­la­ges (*1919 Rodez, FR).

    Sou­la­ges ge­hört zu den welt­weit be­deu­tends­ten Ver­tre­tern der abs­trak­ten Kunst und ist einer der letz­ten le­ben­den Ver­tre­ter einer Künst­ler­ge­nera­ti­on, die die mo­der­ne Kunst nach dem Zwei­ten Welt­krieg neu de­fi­nier­te. Die Farbe Schwarz war von jeher von zen­tra­ler Be­deu­tung für sein künst­le­ri­sches Schaf­fen.

    "Pour moi, le noir, c'est un excès, une pas­si­on." - "Für mich ist Schwarz ein Ex­zess, eine Lei­den­schaft." In die­sen Wor­ten kul­mi­niert die Ob­ses­si­on des Ma­lers für seine Lieb­lings­far­be.

    Einblick in die Ausstellung Pierre Soulages © VG Bild-Kunst Bonn, 2020

    Seit Ende der 1970er-​Jahre malt der Aus­nah­me­künst­ler aus­schließ­lich mo­no­chrom schwar­ze Bil­der, so­ge­nann­te „Ou­tre­noirs“, deren pas­to­se, teils matte, teils schwarz-​​​glän­zen­de Ober­flä­chen er durch tiefe ho­ri­zon­tal, schräg oder auch ver­ti­kal ver­lau­fen­de Li­ni­en und Fur­chen struk­tu­riert. Da­durch tre­ten sie in einen ste­ti­gen, span­nungs­vol­len Dia­log mit dem ein­fal­len­den Licht und er­klä­ren, warum Schwarz für Pierre Sou­la­ges eine Farbe des Lichts ist.

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