Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren

kunst und kultur zu hause

Folge 1
Napoleons Reiseurinal


Reise-Urinal mit Futteral aus dem Besitz von Napoleon Bonaparte
Porzellan aus der königlichen Manufaktur Sèvres, innen versilbert, goldener Henkel, ein Futteral aus Saffianleder mit Goldprägung - Napoleons Reiseurinal ist wahrlich ein Blickfang. Nach 1825 gelangte es in den Handel und auf Umwegen nach Donaueschingen. Napoleon hatte es ursprünglich Dominique Vivant Denon geschenkt, seinem Schlachtenmaler, der ihn auf allen Feldzügen begleitete und dabei Kunstwerke für den Pariser Louvre zu requirieren hatte. Großherzog Leopold von Baden erwarb das gute Stück aus dem Nachlass Denons 1841 und schenkte es seinem Schwager Karl Egon II. zu Fürstenberg. Seitdem Napoleon das Deutsche Reich und damit auch das Fürstentum Fürstenberg von der politischen Landkarte gefegt hatte, sammelte Karl Egon leidenschaftlich alle „Napolionika“, deren er habhaft werden konnte, einen Teller aus dem Reiseservice Napoleons, das Collier von dessen Frau Joséphine, eine Miniatur, eine Büste und eine gusseiserne Skulptur Napoleons. Das meiste ist heute in den Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen ausgestellt und zu bewundern.
Dr. Andreas Wilts
 
Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen
Karlsplatz 7
78166 Donaueschingen
0771 – 22 96 77 563
www.fuerstenberg-kultur.de
 
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag
von 10-13 und 14-17 Uhr
Sonn- und Feiertage
von 10-17 Uhr

Napoleon Urinal; Bild: FFSammlungen Fürstenberg Sammlungen; Bild: Kerstin Rüllke
Nach oben