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Pressemitteilung

Informationen zum Corona-Virus




Außergewöhnliche Situationen wie die aktuelle Entwicklung einer Corona-Epidemie, die eine gesundheitliche Gefährdung für die Bevölkerung darstellen, verursachen verständlicherweise eine Verunsicherung.
 
Es ist daher eine wichtige Aufgabe sicherzustellen, dass die Bevölkerung schnell, sachlich und umfassend informiert wird, um Unruhe und Ängste zu vermeiden. Von den zuständigen Ministerien, Behörden und Gesundheitsämter gibt es konkrete Informationen und Handlungsanweisungen zur Corona-Situation.
 
Auch die Stadt Donaueschingen steht in Kontakt mit den zuständigen Ämtern und Institutionen und hat die aktuellen Informationen für Sie zusammengestellt:

Informationen über das Corona-Virus in leichter Sprache:
Um auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen, allgemeinen Verständnisschwierigkeiten oder auch (Schul-) Kinder in geeigneter Form über die wichtigsten Aspekte des neuartigen Virus zu informieren wurden die entsprechenden Informationen zum Corona-Virus in leichter Sprache zusammengestellt.
Handreichung Informationen über Corona in leichter Sprache.pdf

Informationen des Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
 

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gibt einen umfassenden und aktuellen Überblick über wichtige Informationen zum Corona-Virus.
 
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/
 
Unter anderem hat das Sozialministerium auf seiner Webseite auch eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAG-Liste) veröffentlicht. Diese wird laufend überarbeitet und richtet sich an Bürgerinnen und Bürger.
 
Die FAQ-Liste ist hier zu finden.
 


Informationen des Robert Koch-Instituts

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung.

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html



Informationen des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis

Wichtige Kontakte:
 
Hotline des Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises:
Telefon: 07721 913 7190.
Diese Hotline ist auch am Wochenende von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Hotline des Landesgesundheitsamtes
Telefon: 0711 904-39555
montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr
 
Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit
030 346 465 100
 
Bei Beschwerden:
 
Hausarzt anrufen
oder
Telemedizinischer Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung
Telefon: 0711 965 897 00
montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr

Pressemitteilungen des Landratsamtes zum Thema Corona-Virus


Informationen der Stadt Donaueschingen
 
Stadt verschiebt städtische Veranstaltungen
 
Vor dem Hintergrund des ersten Erkrankungsfalls im Landkreis Schwarzwald-Baar mit dem Corona-Virus, einer fast ganz Baden-Württemberg betreffenden Verbreitung sowie täglich ansteigender Neuerkrankungen hat die Stadt Donaueschingen entschieden vorläufig bis Ende April 2020 größere städtische Veranstaltungen (mit mehr als 100 Teilnehmern) abzusagen und auf den Sommer bzw. Herbst 2020 zu verschieben. Die Entscheidung basiert auf einer Empfehlung des Gesundheitsamts des Schwarzwald-Baar-Kreises, das generell dazu rät, Veranstaltungen zunächst in die Zeit nach der Kalenderwoche 16 (also in die Zeit nach dem 20. April 2020) zu verschieben.
 
Betroffen hiervon sind folgende städtische Veranstaltungen:
 
4. und 5. April 2020    Donaueschinger Stadtgeschichten
(Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein Ersatztermin wird baldmöglichst bekanntgegeben.)
 
5. April 2020               Frühlingskonzert der Musikschulen Donaueschingen
 
18. April 2020             Bürgerempfang

Im Zusammenhang mit der Absage der Donaueschinger Stadtgeschichten wird auch das Treffen des Partnerschaftskomitees Saverne (4. April 2020) und die Vernissage der Saverner Künstlerin Marie-Jo Daloz (5. April 2020) abgesagt.

Im Rahmen der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus gilt ein besonderes Augenmerk der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Einrichtungen und Organisationen im Bevölkerungsschutz (z.B. Feuerwehr). Deshalb wurde auch die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Donaueschingen am Freitag, 20. März 2020, abgesagt.

Ob darüber hinaus noch weitere kleinere städtische Veranstaltungen abgesagt werden, wird im Einzelfall geprüft und bekanntgegeben.

„Die Entscheidung haben wir nicht leichtfertig getroffen und wir möchten auch keine übertriebene Panikmache schüren“, so Oberbürgermeister Erik Pauly, „aber im Interesse der Gesundheit und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger müssen wir hier Prioritäten setzen.“ Die Stadt Donaueschingen reagiert damit vorsorglich auf die aktuellen Entwicklungen und leistet damit präventiv einen Beitrag, die weitere Ausbreitung des Virus zu minimieren zumindest aber zu verlangsamen und so das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.

Bei nichtstädtischen Veranstaltungen muss die Stadt als Ortspolizeibehörde über eine Absage aus Gründen der Gefahrenabwehr entscheiden. Generell sind alle Veranstaltungen mit 1.000 und mehr zu erwarteten Teilnehmern nach Erlass des Sozialministeriums Baden-Württemberg abzusagen. Die Stadt Donaueschingen wird darüber hinaus auch bei größeren nichtstädtischen Veranstaltungen - die diese Teilnehmerzahl nicht erreichen - mit den Veranstaltern im Einzelfall in Kontakt treten, um abzuklären, ob die Veranstaltung angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus wie geplant stattfinden kann. Die Lage wird jeden Tag neu bewertet. Hierbei werden insbesondere die für die kommenden zwei Wochen bekannten Veranstaltungen geprüft.

Erkenntnisse, die eine Schließung städtischer Einrichtungen erforderlich machen würden, gibt es derzeit nicht. Das gilt für die städtischen Schulen und Kindergärten ebenso wie für das Kinder- und Jugendbüro, die Kunst- und Musikschule sowie die Stadtbibliothek. Auch die Rathäuser und Ortsverwaltungen haben regulär geöffnet. Änderungen dieser Sachlage würde die Stadtverwaltung Donaueschingen umgehend per Pressemitteilung, auf ihrer Webseite und über facebook mitteilen.

Stadt trifft Regelung für städtische Bedienstete

Herr Oberbürgermeister Pauly hat aufgrund der Hinweise des Landes Baden-Württemberg - (vgl. anliegenden Pressemitteilung des Kultusministeriums das Landes Baden-Württemberg) - für die Stadt Donaueschingen entschieden, dass in städtischen Schul- und Kindertages-Einrichtungen und für die städtischen Bediensteten eine analoge Regelung zu den Hinweisen des Kultusministeriums gilt:
 
- Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
 
- Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
 
- Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
 
- Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.
 
Die Risikogebiete sind auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts abrufbar:
 
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
 
Auf die weiteren Hinweise der Pressemitteilung des Kultusministeriums wird Bezug genommen.





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