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Pressemitteilung

Für Tibet: Donaueschingen zeigt Flagge


Gemeinsam mit hunderten von Städten, Gemeinden und Landkreisen in ganz Deutschland beteiligt sich Donaueschingen auch in diesem Jahr wieder an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“ und hisst am Dienstag, 10. März 2020, auf dem Rathausplatz die tibetische Flagge.
 
Die Stadt bekundet damit ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk, das seit Jahrzehnten gewaltlosen Widerstand gegen die chinesische Besatzungspolitik leistet. Mit der Gemeinschaftsaktion setzt Donaueschingen ein Zeichen für die Wahrung der Menschenrechte in Tibet und stärkt das legitime Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung.
 
„Flagge zeigen für Tibet“ ist eine Kampagne der Tibet Initiative Deutschland, die jährlich am 10. März an den tibetischen Volksaufstand von 1959 erinnert. In Folge der gewaltsamen Besetzung durch China im Jahr 1949/50 erhob sich damals das tibetische Volk gegen die Besatzungsmacht. Aus Angst um das Leben des Dalai Lama versammelten sich tausende Tibeter vor dessen Sommerresidenz Norbulingka, um ihr Oberhaupt vor der Gefangennahme zu schützen. Der Dalai Lama musste ins Exil fliehen und der Aufstand wurde von der chinesischen Volksbefreiungsarmee blutig niedergeschlagen. Nach tibetischen Angaben kamen dabei insgesamt 87.000 Tibeter ums Leben. Als Folge der anhaltenden Unterdrückung in Tibet leben heute 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.
 
Weitere Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter www.tibet-flagge.de
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