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Pressemitteilung

Jägerbataillon 292 verabschiedet Soldaten nach Mali


Am 03.03.2020 verabschiedete der Kommandeur der Deutsch-Französischen Brigade Brigadegeneral Peter Mirow und Oberbürgermeister Erik Pauly 240 Soldaten des Jägerbataillons 292 aus Donaueschingen in ihren sechsmonatigen Einsatz nach Mali.
 
„Sie gehen in den derzeit wahrscheinlich fordernsten Einsatz der Bundeswehr“, sagte Brigadegeneral Mirow vor den angetretenen Soldaten und deren Familien in der Fürstenbergkaserne. „Ich konnte mich aber davon überzeugen, dass sie gut ausgebildet und ausgerüstet sind“, so Mirow weiter.
 
Auch der Kommandeur des Jägerbataillons 292 Oberstleutnant Sandro Brandt sieht seine Soldatinnen und Soldaten gut gerüstet: „Sie alle, aber auch die Familien haben viele Anstrengungen und Belastungen in der Vorbereitung auf diesen Auftrag erduldet und mit einem weit über das erwartbare Maß hinausgehenden Verständnis dazu beigetragen, dass wir jetzt einsatzbereit sind.“
 
Der Oberbürgermeister von Donaueschingen Erik Pauly hob in seiner Rede die Wichtigkeit des Einsatzes für die Stabilität des Sahel-Landes Mali hervor. „Eine stabile Sahel-Region trägt damit auch zur Sicherheit Europas bei.“ Als Zeichen der Unterstützung und Verbundenheit der Bürger Donaueschingens mit dem Bataillon übergab er ein Ortschild an Brandt.

Oberbürgermeister Erik Pauly übergibt das Ortschild an den Kommandeur des Jägerbataillons 292 Oberstleutnant Sandro Brandt. (von links: Kommandeur Deutsch-Französische Brigade Brigadegeneral Peter Mirow, Oberbürgermeister Erik Pauly, Oberstleutnant Sandro Brandt. Foto: Arnold

Das Jägerbataillon 292 wird für den Schutz der Aufklärungskräfte der internationalen UN-Mission MINUSMA verantwortlich sein.
 
Die Vereinten Nationen unterstützen mit der Mission MINUSMA die malische Regierung bei der Stabilisierung des Landes. Ziel der Mission ist die Sicherung des Friedens in Mali. Die Schwerpunkte des Einsatzes sind, dafür zu sorgen, dass die Waffenruhe eingehalten und das Abkommen für Frieden und Aussöhnung umgesetzt werden. Deutschland beteiligt sich mit rund 1.100 Soldaten an der Mission.

Oberbürgermeister Erik Pauly und Brigadegeneral Peter Mirow schreiten die Front der angetretenen Soldaten ab. Foto: Arnold


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