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Pressemitteilung

Was passiert im Katastrophenfall?


Stromausfälle, Hochwasser, Pandemien sind mögliche Szenarien. Wie bereitet sich die Stadt auf solche oder andere Großschadensereignisse vor und welche Vorkehrungen werden getroffen?
Im Fall eines Großschadensereignis befindet sich die Stadt in engem Austausch mit dem Land Baden-Württemberg und dem Landratsamt als Katastrophenschutzbehörde. In Zusammenarbeit mit den Kommunen wird entschieden, welche Maßnahmen zu treffen sind.
 
„Die Stadt ist für alle möglichen Fälle gewappnet und hat einen festen Strukturaufbau, damit im Ernstfall jeder weiß, was zu tun ist“, so Oberbürgermeister Pauly. Dabei sind auf der Grundlage einer entsprechenden Stabsdienstordnung alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung für den Notfall eingeplant. Die Kenntnisse der Mitarbeiter werden für den Ernstfall in regelmäßigen Übungen aufgefrischt und optimiert. Ziel ist es, die Folgen für die Bevölkerung möglichst gering zu halten. „Eine gute Möglichkeit ist, sich die Warn-App Nina (Notfall-Informations- und Nachrichten-App), auf das Handy herunterzuladen“, empfiehlt Oberbürgermeister Erik Pauly.
Das habe den großen Vorteil, dass die Bevölkerung schnell erreichbar ist. Die Stadt kann die Bürgerinnen und Bürger in Echtzeit über Schadenslagen informieren und Warnmeldungen durchgeben. Der Nutzer kann dabei die Region auswählen und Entwicklungen mitverfolgen.
Bei einem erneuten Stromausfall verfügt das Feuerwehrgerätehaus über ein festes Notstromaggregat und ist bereits nach einer halben Stunde als Anlaufstelle für die Bevölkerung besetzt, die dort Notrufe absetzten kann, gibt Gesamtkommandant Gerd Wimmer bekannt.
 
Zudem ergreift die Stadt laufend langfristige Vorsorgemaßnahmen im Katastrophenschutz. Beispiele sind die Erschließung einer zweiten Quelle zur Trinkwasserversorgung, sollte die Guterquelle ausfallen, oder auch das Hochwasserrückhaltebecken in Wolterdingen gegen Hochwasserlagen. Bei Katastrophenszenarien ist Donaueschingen gut vorbereitet.

 
 
 
Von Links: Bürgermeister Severin Graf, Oberbürgermeister Erik Pauly, Gesamtkommandanten Gerd Wimmer und Edgar Schiesel der Feuerwehr Donaueschingen
und Amtsleiter Andreas Dereck
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