Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren

Pressemitteilung

Stadt verschiebt Veranstaltungen




Vor dem Hintergrund des ersten Erkrankungsfalls im Landkreis Schwarzwald-Baar mit dem Corona-Virus, einer fast ganz Baden-Württemberg betreffenden Verbreitung sowie täglich ansteigender Neuerkrankungen hat die Stadt Donaueschingen entschieden vorläufig bis Ende April 2020 größere städtische Veranstaltungen (mit mehr als 100 Teilnehmern) abzusagen und auf den Sommer bzw. Herbst 2020 zu verschieben. Die Entscheidung basiert auf einer Empfehlung des Gesundheitsamts des Schwarzwald-Baar-Kreises, das generell dazu rät, Veranstaltungen zunächst in die Zeit nach der Kalenderwoche 16 (also in die Zeit nach dem 20. April 2020) zu verschieben.
 
Betroffen hiervon sind folgende städtische Veranstaltungen:
 
4. und 5. April 2020    Donaueschinger Stadtgeschichten
(Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein Ersatztermin wird baldmöglichst bekanntgegeben.)
 
5. April 2020               Frühlingskonzert der Musikschulen Donaueschingen
 
18. April 2020             Bürgerempfang

Im Zusammenhang mit der Absage der Donaueschinger Stadtgeschichten wird auch das Treffen des Partnerschaftskomitees Saverne (4. April 2020) und die Vernissage der Saverner Künstlerin Marie-Jo Daloz (5. April 2020) abgesagt.

Im Rahmen der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus gilt ein besonderes Augenmerk der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Einrichtungen und Organisationen im Bevölkerungsschutz (z.B. Feuerwehr). Deshalb wurde auch die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Donaueschingen am Freitag, 20. März 2020, abgesagt.

Ob darüber hinaus noch weitere kleinere städtische Veranstaltungen abgesagt werden, wird im Einzelfall geprüft und bekanntgegeben.

„Die Entscheidung haben wir nicht leichtfertig getroffen und wir möchten auch keine übertriebene Panikmache schüren“, so Oberbürgermeister Erik Pauly, „aber im Interesse der Gesundheit und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger müssen wir hier Prioritäten setzen.“ Die Stadt Donaueschingen reagiert damit vorsorglich auf die aktuellen Entwicklungen und leistet damit präventiv einen Beitrag, die weitere Ausbreitung des Virus zu minimieren zumindest aber zu verlangsamen und so das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.

Bei nichtstädtischen Veranstaltungen muss die Stadt als Ortspolizeibehörde über eine Absage aus Gründen der Gefahrenabwehr entscheiden. Generell sind alle Veranstaltungen mit 1.000 und mehr zu erwarteten Teilnehmern nach Erlass des Sozialministeriums Baden-Württemberg abzusagen. Die Stadt Donaueschingen wird darüber hinaus auch bei größeren nichtstädtischen Veranstaltungen - die diese Teilnehmerzahl nicht erreichen - mit den Veranstaltern im Einzelfall in Kontakt treten, um abzuklären, ob die Veranstaltung angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus wie geplant stattfinden kann. Die Lage wird jeden Tag neu bewertet. Hierbei werden insbesondere die für die kommenden zwei Wochen bekannten Veranstaltungen geprüft.

Erkenntnisse, die eine Schließung städtischer Einrichtungen erforderlich machen würden, gibt es derzeit nicht. Das gilt für die städtischen Schulen und Kindergärten ebenso wie für das Kinder- und Jugendbüro, die Kunst- und Musikschule sowie die Stadtbibliothek. Auch die Rathäuser und Ortsverwaltungen haben regulär geöffnet. Änderungen dieser Sachlage würde die Stadtverwaltung Donaueschingen umgehend per Pressemitteilung, auf ihrer Webseite und über facebook mitteilen.
Nach oben