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pressemitteilung

Finaler Eigentumswechsel des Konversionsareals


Nachdem im Herbst 2013 das französische Verteidigungsministerium angekündigt hatte, das 110. Infanterieregiment der deutsch-französischen Brigade aufzulösen, schließt sich nunmehr ein Kreis. Denn zum 30. Juni 2020 ging jetzt auch der größte Geländeteil zwischen Prinz-Karl-Egon-Straße und dem Hindenburgring in das Eigentum der Konversion- und Entwicklungsgesellschaft mbH Donaueschingen (KEG) über. Es handelt sich dabei um den letzten Eigentumsübergang der Konversionsfläche laut Kaufvertrag, der im März 2017 zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der KEG geschlossen wurde.
 
Wenn Oberbürgermeister Erik Pauly auf die vergangenen Jahre zurückblickt, ist er mehr als zufrieden: „Was wir hier in einer so kurzen Zeit erreicht und umgesetzt haben ist enorm. Kaum einer hätte es für möglich gehalten, als 2013 die Auflösung des französischen 110. Infanterieregiments beschlossen und Mitte 2015 vom Land auf dem ehemaligen Kasernengelände eine Bedarfsorientierten Flüchtlingsunterkunft eingerichtet wurde, dass wir heute stolze Eigentümer des kompletten 14 ha großen stadtbildprägenden Konversionsareals sind und die Flüchtlingsunterkunft bereits wieder Geschichte ist“, so das Stadtoberhaupt.
 
Gleichzeitig verweisen das Stadtoberhaupt und die Geschäftsführung der KEG auf die bisher erzielten Erfolge und den großen Wandel des Konversionsgebiets seit der Übergabe des ersten Geländeteils vor drei Jahren. So konnten im Bereich Am Tafelkreuz und der Villinger Straße sämtliche Bestandsgebäude verkauft und teilweise bereits aufwendig renoviert werden. Auch die Sanierung des ehemaligen Offiziers-Casinos läuft derzeit auf Hochtouren. Innerhalb des neu erschlossenen Wohngebiets konnten, bis auf zwei, ebenfalls alle 14 Einzelhausbauplätzen veräußert werden, wobei einige Bauherren bereits mit ihrem Neubau begonnen haben. Der Neubau der Kindertagesstätte in der Alemannenstraße wurde fristgerecht fertiggestellt und gilt als wichtige Säule bei der Versorgung der Stadt mit Betreuungsplätzen für jede Altersgruppe. Zudem befinden sich die Hausgrundstücke Prinz-Karl-Egon-Straße 1 und 3 momentan im Verkaufsverfahren.


Mit der Übergabe des großen Südteils steht die KEG vor einer weiteren spannenden und gleichzeitig herausfordernden Aufgabe. Aktuell ist vorgesehen, hier einen Großteil der Bestandsgebäude abzubrechen und die Fläche von Nord nach Süd und als Ziel gleichzeitig von Süd nach Nord zu entwickeln. Als zukunftsweisendes Leuchtturmprojekt wird hier die neue Realschule nach einem preisgekrönten Entwurf entstehen. Zudem sollen das Kinder- und Jugendbüro, nichtstörende Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe sowie ein Einzelhandelsbetrieb angesiedelt werden. Der Geschosswohnungsbau in Verbindung mit preisgünstigem Wohnraum wird in diesem Bereich ebenfalls ein prägender Faktor sein. „Eine ganz besondere Herausforderung wird die Vermarktung der ganz im Süden gelegenen Fläche um den ehemaligen Sportplatz, flankiert von vier denkmalgeschützten Gebäuden darstellen“, ist sich Tobias Butsch, Geschäftsführer der KEG, sicher und weist auf viele Gespräche mit verschiedenen Investoren hin.
 
Die Dynamik des Nordbereichs soll im neu erworbenen Geländeteil vorgesetzt werden. „Wir sind zuversichtlich, dass in einigen Monaten signifikante Veränderungen festgestellt werden können und auch dieser Bereich zur Entwicklung eines hochwertigen neuen innerstädtischen Stadtteils beitragen wird“, sind Stadt und KEG gleichermaßen überzeugt.

Konversion_Uebergabe Suedteil 
 Stefan Menner, Vertreter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, übergibt Tobias Butsch, Geschäftsführer der Konversion-und Entwicklungsgesellschaft mbH Donaueschingen, Oberbürgermeister Erik Pauly und Bürgermeister Severin Graf den symbolischen Schlüssel für den Südbereich der Konversion. 

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