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pressemitteilung

Haselbuckhalle in Grüningen ist bald bezugsbereit


Die Vorfreude ist groß in Grüningen. Nur noch wenige Wochen und die neue Mehrzweckhalle kann in Betrieb genommen werden. Die Arbeiten auf der Baustelle schreiten gut voran und die „Haselbuckhalle“ bekommt mehr und mehr ihr Gesicht.
„Es ist eine Freude zu sehen, was für eine tolle Halle hier entsteht. Schon bald wird sich in diesen Räumen ein großer Teil des Gemeinschafts- und Vereinsleben der Grüninger Bürger abspielen und darüber freuen wir uns sehr. Mit dem Bau der Halle kann nun ein lang gehegter Wunsch endlich umgesetzt werden und der Einzugstermin rückt in greifbare Nähe“, verkündete Oberbürgermeister Erik Pauly, als er sich beim Baustellenrundgang einen Eindruck vom Neubau verschaffte.
Nach einer langen Vorgeschichte, die bereits im Jahr 2002 mit dem Antrag der Ortsverwaltung Grüningen auf eine umfassende Sanierung der alten Mehrzweckhalle begann wurde im April 2019 dann der lang ersehnte erste Spatenstich gesetzt. Voraussichtlich im Oktober kann die Halle dann in Betrieb genommen werden.
Christel Schwer, stellvertretende Ortsvorsteherin von Grüningen betonte den hohen Stellenwert, den der Hallenneubau für die Grüninger Bevölkerung hat. Das signalisieren einige ehrenamtliche Helfer zusätzlich mit ihrem Engagement: Neben einer regelmäßigen Baureinigung haben die Helfer auch unter fachkundiger Anleitung die Montage der Holzfassade in Eigenleistung übernommen. Dieser Einsatz reduziert die Baukosten und steht für den Zusammenhalt der Bürger für ihre Halle.
 
Momentan erfolgt der Innenausbau der Halle. Im eigentlichen Hallenbereich sind inzwischen die Wand- und Deckenflächen fertig gestrichen und der Sportboden wurde bereits verlegt. In den Nebenräumen konnten die meisten Malerarbeiten abgeschlossen werden. Alle Sanitärräume (Toiletten in der Halle, Duschen, Umkleiden und Lehrerdusche) sind vollständig gefliest und die Sanitärgegenstände und Armaturen fertig montiert.
 
 
In den nächsten Wochen erfolgt noch der Einbau der sogenannten Prallwände, der Einbausportgeräte und die Montage der Bühnenverkleidung. Abschließend wird noch die Veranstaltungstechnik (Licht und Akustik) sowie der Bühnenvorhang eingebaut.
Parallel erfolgen im gesamten Hallenbereich die Installationsarbeiten der Haus- und Gebäudetechnik (Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung). Auch die Außenanlagen müssen noch fertig gestellt werden.
 
Der Hallenneubau, der in Holzrahmenbauweise erfolgt ist als schlichte Satteldachhalle entworfen. Deren Gestaltung greift das traditionelle Motiv der Baaremer Feldscheunen auf, wie Architekt Günter Limberger beim Rundgang erklärte. Die Nutzfläche umfasst 1.200 Quadratmeter. Das fortschrittliche Energiekonzept sieht vor, dass die alte Heizung im Schulgebäude durch ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk ersetzt wird, das künftig auch die Halle über ein kleines Nahwärmenetz mitbeheizen wird.
 
Die alte Mehrzweckhalle wurde bisher unter anderem von der Grundschule, dem Turnverein für verschiedene Sportarten sowie dem Fußballverein genutzt. Auch der Kindergarten war im Rahmen von Musikprojekten und Bewegungserziehung regelmäßig vor Ort und die Rebberghexen nutzten die Halle für Probenabende vor Fasnachtsveranstaltungen. Durch den Hallenneubau ergeben sich weitere vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, nicht nur im sportlichen, sondern auch im kulturellen Bereich für die Grüninger.
 
Die geplanten Baukosten liegen bei rund 2,8 Millionen Euro. Nach dem aktuellen Stand kann der Kostenrahmen voraussichtlich eingehalten werden.

Baustellenrundgang Halle Grüningen
Architekt Günter Limberger (v.l.), die stellvertretende Ortsvorsteherin von Grüningen Christel Schwer, Stadtbaumeister Christian Unkel, Peter Brieskorn (Hochbau-Gebäudemanagement), Oberbürgermeister Erik Pauly und Bauleiter Alexander Graf machten sich ein Bild vom Baufortschritt an der Grüninger Haselbuckhalle.
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