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Pressemitteilung

Vertragsverlängerung für den Donaubus


Der Donaubus wird auch künftig in Donaueschingen unterwegs sein und die Fahrgäste innerhalb des Stadtgebiets befördern. Der Betreiber, die Verkehrsgesellschaft Bregtal GmbH signalisierte bereits, dass sie den Vertrag mit der Stadt Donaueschingen auch nach Ablauf der Testphase am 13. Dezember 2020 fortführen wolle. Jetzt stimmte auch der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. Juli 2020 einer Vertragsverlängerung mit der Verkehrsgesellschaft Bregtal mbH (VGB) bis zum 15. August 2027 zu.

Seit Oktober 2017 fahren die drei Linien des „blauen Busses“ die insgesamt 52 Haltestellen im Stadtgebiet an und sind mit dem zusätzlichen Rufbus-Angebot auch außerhalb der regulären Fahrzeiten ein zuverlässiges Verkehrsmittel.
In der Sitzung der Arbeitsgruppe Stadtbusverkehr am 30. Juni 2020 wies Oberbürgermeister Erik Pauly nun darauf hin, dass im Rahmen der Vertragsverlängerung um weitere sieben Jahre jederzeit in gegenseitiger Abstimmung Verbesserungen oder auch Änderungen der Linienführung durchgeführt werden können, um die Fahrgastzahlen weiter zu steigern.
Nach einer Fahrgastzählung und Fahrgastbefragung, die im Oktober 2019 durchgeführt wurde, wurde der Donaubus laut Erhebung für rund 250.000 Fahrten im Jahr 2019 genutzt. Mit 325.000 Fahrten hatte das Planungsbüro Hüsler für das zweite Betriebsjahr des Donaubus gerechnet. Damit wurden 77 Prozent der für das Jahr 2019 prognostizierten Zahlen erreicht, obwohl bei der Zählung lediglich fünf von sieben Tagen berücksichtigt wurden und die Fahrgastbeförderung am Wochenende nicht in die Zählung mit eingeflossen ist.
Im Rahmen der Befragung wurde deutlich, dass die Haltestelle am Busbahnhof sowohl als Start- und Zielhaltestelle gleichermaßen stark frequentiert wird. Die Haltestellen „Äußere Röte“, „Königsberger Straße“ sowie die Haltestellen an den Schulstandorten werden am häufigsten genutzt. Ebenfalls interessant ist, welche Verkehrsmittel die Fahrgäste vor Einführung des Donaubus genutzt haben. Dabei sind nur 1,09% Umsteiger von PKW auf den Bus. Die meisten Fahrgäste gingen davor zu Fuß (83,44%), ehemalige Fahrrad-Nutzer waren es 0,23%, Taxi, Auto-Mitfahrer oder Motorradfahrer 15,09%, kein Verkehrsmittel nutzten vorher 0,15%.
Die Erhebung biete nun eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung des Stadtbus-Konzepts, darüber war sich die Arbeitsgruppe einig. Mit entsprechenden Konzepten wolle man künftig noch mehr Fahrgäste, vor allem Umsteiger vom PKW auf den Donaubus, gewinnen.

Bei den Fahrscheinverkäufen zeigte sich deutlich, dass das zum 1. August 2019 eingeführte „EinzelTicket“ zum Preis von 1,50 Euro für Erwachsene und 1,00 Euro für Kinder (Donau-City Ticket ) gerne genutzt wurde. Auch die „AboCards“ (Jahreskarten) für Senioren sind beliebt. 2019 wurden doppelt so viele Senioren-AboCards gekauft wie noch 2018. Vorteil der Jahreskarte ist nicht nur die sogenannte Freizeitreglung gemäß der Verkehrsverbund-AGBs, die Jahreskarte gilt zudem in allen Verkehrsmitteln des Verkehrsverbunds (Bus, Zug und Ringzug). 

Um den Donaubus noch bekannter zu machen, setzte das Donaubus-Team im vergangenen Jahr auf verschiedene Werbeaktionen wie beispielsweise eine Informationsveranstaltung im Mehrgenerationenhaus, rief eine Gutscheinaktion ins Leben, führte das Donau-City Ticket ein und war auf dem Wochenmarkt sowie auf dem Herbstfest mit einem Informationsstand vertreten.
Der jährliche Zuschuss für den Donaubus beläuft sich gemäß Vertrag auf 298.500 Euro.
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