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Pressemitteilung

Donaueschingen ist „Fairtrade-Stadt“
Auszeichnung in Donaueschingen am 31. Juli: Wichtiges Engagement auch in Zeiten von Corona, Kommunen leisten konkreten Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele


Donaueschingen wird am Freitag, 31. Juli, als 693. Kommune mit dem Titel „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet. In Zeiten von Corona erfolgt die Auszeichnung digital. Dem gemeinsamen Einsatz zahlreicher Engagierter ist es zu verdanken, dass in Donaueschingen der Fairtrade-Gedanke und in vielen Bereichen des städtischen Lebens integriert wurde. Oberbürgermeister Erik Pauly sagte: „Wir in Donaueschingen tragen hiermit unseren Teil dazu bei, das Bewusstsein von der Notwendigkeit eines gerechten Welthandels zu stärken“.

Wir sind Fairtrade-Stadt

Dass die Idee funktioniert, zeigt das große bundesweite Interesse von Kommunen jeder Form und Größe: „Was 2009 mit Saarbrücken als erster Stadt begann, hat einen Domino-Effekt ausgelöst“, sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender vom Verein TransFair, der die Kampagne trägt. „In der öffentlichen Beschaffung, im Stadtmarketing, in Gastronomie und Handel, in Schulen und Vereinen bringt die Kampagne neue Partner zusammen und entwickelt eine eigene Dynamik in der Kommune. Mit ihrem Engagement tragen die Fairtrade-Towns auch dazu bei, die Entwicklungsziele der UN in die Praxis umzusetzen“. Derzeit gibt es in Deutschland 693 Fairtrade-Städte, Landkreise, Gemeinden und sogar eine Insel.
 
Die Kampagne Fairtrade-Towns fördert gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und die 693 Auszeichnungen sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Städte und Gemeinden spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung globaler Entwicklungsstrategien. Die Kampagne Fairtrade-Towns bietet Kommunen mit den fünf Kriterien, die es zu erfüllen gilt, konkrete Handlungsoptionen. So sind Fairtrade-Towns auch wichtige Akteure für die Implementierung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen.
 
Die Kriterien für die Auszeichnung sind: Die Gründung einer Steuerungsgruppe zur Koordinierung der Aktivitäten, ein offizieller Ratsbeschluss zur Beteiligung an der Kampagne, eine bestimmte Anzahl an Verkaufsstellen und Gastronomie, die faire Produkte anbieten, teilnehmende Vereine, Gemeinden und Schulen sowie mediale Berichterstattung über die Aktionen. Neben engagierten Kommunen gibt es in Deutschland bereits über 700 Fairtrade-Schools und 30 Fairtrade-Universities.
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