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Pressemitteilung

Kirchplatz in Heidenhofen bekommt ein neues Gesicht


Mit der symbolischen Absicherung der ältesten Linde im Landkreis beginnen nun in Heidenhofen die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Kirchplatzes. Offener, freundlicher und verkehrsberuhigt soll der Bereich vor der Kirche, Heidenhofens „neuer Mitte“ werden – das sieht das Entwicklungskonzept vor, das bereits 2016 vom Büro planbaar in enger Abstimmung mit dem Ortschaftsrat und der Bevölkerung erarbeitet wurde.

„2020 ist für Heidenhofen ein ganz besonderes Jahr, denn es werden gleich drei große Baumaßnahmen umgesetzt, die für die Dorfentwicklung von großer Bedeutung sind und für den Ortsteil eine riesen Chance darstellen. Ein zukunftsträchtiges Projekt, das die Gemeinschaft hier im Ort noch weiter voranbringen wird“, so Oberbürgermeister Erik Pauly. Neben der Erschließung des Baugebiets Alpenblick, die im Frühjahr fertig gestellt wurde und der Sanierung der Kreisstraße, deren Freigabe erst vor zwei Wochen gefeiert wurde beginnt nun die dritte große Baumaßnahme im Ort. 

Besonders vorsichtig wird mit der alten Linde vor der Kirche umgegangen. Denn diese ist über 400 Jahre alt, somit die älteste im Landkreis und zählt zu den Naturdenkmälern. Oberbürgermeister Erik Pauly, Bürgermeister Severin Graf, Landtagsabgeordnete Doris Senger, Heidenhofens Ortsvorsteher Reinhard Merkle, Pfarrer Erich Loks, Virgilo Correale von der bauausführenden Firma, Marius Weisshaupt vom Landschaftsarchitekturbüro, Stadtbaumeister Christian Unkel und der Amtsleiter des Tiefbauamts Dirk Monien haben die Linde gesichert und verpackt, damit sie die nun folgenden Baumaßnahmen unbeschadet überstehen kann.  

Die Neugestaltung des Kirchplatzes sieht nun vor, dass die Kirchenmauer im Bereich der Linde geöffnet wird, damit ein barrierefreier Zugang zur Kirche entstehen kann. Die Treppe wird erneuert und ein gepflasterter Bereich mit neuen Sitzmöglichkeiten geschaffen. Weiteres zentrales Anliegen der Umgestaltung ist die Verkehrsberuhigung in der Kreuzstraße. „Die Fahrbahnbreite soll im Kreuzungsbereich Rathausstraße/Vogtstraße/Kreuzstraße verringert werden und eine Pflasterung wird den neuen Dorfmittelpunkt markieren“, erklärt Landschaftsarchitekt Marius Weisshaupt. Die Verkehrsfläche werde im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen reduziert und somit „dorfgerecht“ gestaltet. Außerdem werden im Kreuzungsbereich sowie an den Straßen mehrere Bäume und Hecken gepflanzt. Im Zuge der Baumaßnahme werden ebenso die Vorbereitungen für die geplante Breitbandverkabelung getroffen.
 
„Wir freuen uns, dass es jetzt losgehen kann und sind dankbar für den Einsatz aller Beteiligten. Die Stimmung hier im Ort war im Rahmen dieses herausragenden Projekts von Anfang an sehr positiv und die Bürger haben ihre Ideen vorgetragen und eingebracht“, erklärte Ortsvorsteher Reinhard Merkle.

Für die Neugestaltung des Kirchplatzes sind 380.000 Euro veranschlagt, die Maßnahme wird mit 119.400 Euro aus dem ELR-Programm bezuschusst. Auch die Erzdiözese Freiburg beteiligt sich mit 4000 Euro an den Kosten.

Für die Bauzeit sind rund drei Monate vorgesehen, bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Dirk Monien (Amtsleiter Tiefbau), Virgilo Correale (Baufirma Correale), Reinhard Merkle (Ortsvorsteher von Heidenhofen), Oberbürgermeister Erik Pauly, Landtagsabgeordnete Doris Senger, Marius Weisshaupt (Landschaftsarchitekturbüro Weisshaupt), Bürgermeister Severin Graf, Pfarrer Erich Loks und Stadtbaumeister Christian Unkel waren bei der symbolischen Absicherung der ältesten Linde im Landkreis auf dem Kirchplatz in Heidenhofen dabei.
Dirk Monien (Amtsleiter Tiefbau), Virgilo Correale (Baufirma Correale), Reinhard Merkle (Ortsvorsteher von Heidenhofen), Oberbürgermeister Erik Pauly, Landtagsabgeordnete Doris Senger, Marius Weisshaupt (Landschaftsarchitekturbüro Weisshaupt), Bürgermeister Severin Graf, Pfarrer Erich Loks und Stadtbaumeister Christian Unkel waren bei der symbolischen Absicherung der ältesten Linde im Landkreis auf dem Kirchplatz in Heidenhofen dabei.


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