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Pressemitteilung

Gemeinsamer Informationsaustausch zur Corona-Pandemie


Im März dieses Jahres erfolgte der deutschlandweite Corona-Shutdown und hat auch Donaueschingen hart getroffen. Von einem auf den anderen Tag mussten viele Unternehmen ihre Türen schließen. Besonders betroffen waren davon auch der Handel und die Gastronomie. Ende April beschloss die Landesregierung von Baden-Württemberg die ersten Lockerungen. Mit Beschränkungen und unter Auflagen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg durften die Händler ihre Türen wieder öffnen. Die Gastronomen folgten im Mai. Trotz positiver Entwicklungen in den vergangenen Wochen ist die Corona-Pandemie aber auch in Donaueschingen noch nicht überstanden, im Gegenteil sind die Zahlen der Infektionen wieder steigend.
 
Um sich über die aktuelle Lage, Erfahrungen und Entwicklungen auszutauschen, trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung, des Gewerbevereins und des City Managements zu einem Informationsgespräch. Schwer getroffen hat die Corona-Pandemie insbesondere die Bekleidungsgeschäfte. In dieser Branche geht es zu großen Teilen um Saisonware. Die Frühjahrssaison ist der Pandemie hierbei komplett zum Opfer gefallen. Trotz der Öffnung der Geschäfte sind die Verkaufszahlen nicht wieder auf dem Niveau angekommen, auf dem sie vor der Pandemie waren. Es lässt sich hier ein Trend erkennen, dass rund jeder fünfte Konsument weiterhin das Einkaufen aufgrund der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen mit Mundschutz etc. scheut, erläuterte Gewerbevereinsvorstandsmitglied Patrick Schmoll.
 
Die ohnehin starke Konkurrenz durch den Onlinehandel wurde durch die Pandemie nochmals gestärkt. So sind in dieser Zeit auch noch viele Kunden, die bislang regional eingekauft haben auf den Onlinehandel umgestiegen. Profiteur dieser Entwicklung sind zumeist große Konzerne im Ausland. Etwas glimpflicher sind die Geschäfte davongekommen, deren Produkte auch in Krisenzeiten benötigt werden, wie dies zum Beispiel bei Optikern der Fall ist.
 
Auch die Gastronomie leidet schwer unter der Pandemie. Weiterhin liegen viele Events auf Eis. Positiv war der Aufbau der Internet Homepage „Lieferservice Donaueschingen“ zu bewerten. Dieser wurde rege in Anspruch genommen. Das Angebot des Lieferservice Donaueschingen besteht auch weiterhin (Infos unter www.lieferservice-donaueschingen.de).
 
Alle Gesprächsbeteiligten waren sich einig, dass eine zweite Corona-Welle katastrophale Auswirkungen auf die Geschäfte und Unternehmen haben würde. Dies könnte das Aus für bereits jetzt bedrohte Existenzen bedeuten und zu einer Welle an Leerständen führen.
So lautet der Appell und die Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an die geltenden Vorgaben zu halten und auch im Urlaub Vorsicht walten zu lassen.

Foto v.l.: Bürgermeister Severin Graf, Oberbürgermeister Erik Pauly, Nadin Lorenz-Schmidt (Vorsitzende City-Management), Patrick Schmoll (Vorstandsmitglied des Gewerbevereins), Andreas Haller (Amtsleiter Tourismus und Marketing) und Wirtschaftsförderer Theo Kneer trafen sich zum gemeinsamen Austausch und sprachen über den Handel und die Gastronomie in Zeiten von Corona.
Foto v.l.: Bürgermeister Severin Graf, Oberbürgermeister Erik Pauly, Nadin Lorenz-Schmidt (Vorsitzende City-Management), Patrick Schmoll (Vorstandsmitglied des Gewerbevereins), Andreas Haller (Amtsleiter Tourismus und Marketing) und Wirtschaftsförderer Theo Kneer trafen sich zum gemeinsamen Austausch und sprachen über den Handel und die Gastronomie in Zeiten von Corona.



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