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Pressemitteilung

Tag des offenen Denkmals ermöglicht Einblicke in die Donaueschinger Geschichte


Die Konversions- und Entwicklungsgesellschaft Donaueschingen öffnet in der Villinger Straße 44 und 48 ihre Pforten für Besichtigungen

Jedes Jahr findet bundesweit am zweiten Sonntag im September der Tag des offenen Denkmals statt, der Interessierten Einblicke in die heimische Geschichte ermöglicht. In Donaueschingen wird dieses Jahr die Konversions- und Entwicklungsgesellschaft mbH Donaueschingen (KEG) am Denkmaltag teilnehmen und am 13. September 2020 zwei der denkmalgeschützten Gebäude im Südbereich des Konversionsareals zur Besichtigung öffnen und den Besuchern anhand von alten Bildern und Flyern Streifzüge durch die Vergangenheit ermöglichen. 
Es handelt sich dabei um die denkmalgeschützten Gebäude in der Villinger Straße 44 und 48, die zwischen 11.00 und 15.00 ihre Pforten öffnen.
 
In den Erläuterungen der Denkmalschutzliste ist hierüber folgendes zu lesen:
 
Villinger Straße 44:
 
Denkmalgeschützt ist die Sachgesamtheit der Bauten und des Exerzierplatzes der ehemaligen Hindenburg-Kaserne, bestehend aus den um den Kasernenhof gruppierten Bauten:
-          den Mannschaftsgebäuden I und II (Villinger Straße 44 und Hindenburgring 17,19),
-          dem Familienwohnhaus (Villinger Straße 48) und dem Kammergebäude (bei Villinger Straße 44, ohne Nr.),
-          dem Exerzierplatz sowie
-          dem Offizierswohnhaus (Villinger Straße 37).
1914 bis 1922 nach Plänen des Karlsruher Professors Eugen Beck errichtet.
 
Villinger Straße 48:
 
Es handelt sich hierbei um das Mannschaftsgebäude I der Hindenburgkaserne, errichtet 1914-1922 nach Plänen des Karlsruher Professors Eugen Beck. Neubarockes Doppel-Kompaniegebäude mit Mansarddach. Das Erdgeschoss ist durch ein umlaufendes Gesimsband von den beiden Obergeschossen abgesetzt, die Monotonie der breit gelagerten Gebäudefronten ist durch flache, einachsige Risalite und Besenputz aufgelockert. Zugehörig ist der Exerzierplatz der ehemaligen Hindenburg-Kaserne.
 
 Dem französischen Militär dienten diese Gebäude bis 2013 zu Wohn- und Verwaltungszwecken. Anschließend waren sie Teil der Bedarfsorientierten Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.
 
Mitarbeiter der KEG werden vor Ort sein und für Fragen zur Nachnutzung zur Verfügung stehen. Die KEG sucht aktuell für diese und weitere denkmalgeschützten Gebäude im Konversionsgebiet Nachnutzungen sowohl im Bereich des Wohnens als auch des nichtstörenden Gewerbes.
 
Bei der Besichtigung der Gebäude am Tag des offenen Denkmals wird um Einhaltung der allgemein üblichen coronabedingten Hygiene- und Abstandsregelungen und das Mitbringen eines Mund- und Nasenschutzes gebeten.

Foto: Rolf Wetzel
Am Tag des offenen Denkmals öffnet die KEG die Pforten der denkmalgeschützten Gebäude in der Villinger Straße 44 (großes Gebäude vorne links) und der Villinger Straße 48 (linke Seite - drittes Gebäude von unten).   
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