Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren

Pressemitteilung

Arbeiten auf dem Konversionsareal schreiten voran


Im neuen Quartier am Buchberg steht der nächste Bauabschnitt in den Startlöchern. Seit Kurzem sind die Bagger im Einsatz und haben mit weiteren Abrissarbeiten begonnen. Im Rahmen des Bebauungsplans Konversion II im Bereich südlich der neuen KiTa am Buchberg liegt, wie bereits im Strukturbereich I, wo inzwischen rege Bautätigkeit der privaten Bauherren herrscht, der Nutzungsschwerpunkt auf Wohnen. Entstehen sollen dort sowohl Doppel-und Reihenhäuser, als auch ansprechende Geschosswohnungen mit Tiefgarage.

„Der Konversionsprozess schreitet weiter in hohem Tempo voran und ist auch in diesem Jahr eines der bedeutendsten Themen in unserer Stadt. Der Prozess der Umgestaltung des ehemaligen Kasernenareals wird die Stadtentwicklung in den kommenden Jahren stark prägen. Durch diese Maßnahmen wollen wir erneut attraktive Bauplätze und bezahlbaren Wohnraum in Donaueschingen schaffen“, erklärte Oberbürgermeister Erik Pauly.

Zunächst steht jedoch der Abbruch einiger Gebäude an: dazu zählt der ehemalige französische Kindergarten (École maternelle), der seit der Fertigstellung der neuen KiTa Am Buchberg nicht mehr genutzt wird. In den Planungen für den Abbruch hat die Konversions- und Entwicklungsgesellschaft beschlossen, darüber hinaus den aus drei einzelnen Objekten bestehenden Gebäude-Komplex Stallung/Reithalle/Lebensmittelmarkt (letzteres bekannt als Économat) mit abreißen zu lassen. Insgesamt werden rund 26.100 Kubikmeter umbauter Raum abgebrochen, um den Weg für die neuen Entwicklungen frei zu machen. Bei der Ausschreibung der Rückbau- und Abbrucharbeiten, an der sich 18 Firmen beteiligten, hat die Firma Freimuth Abbruch & Recycling GmbH aus Bülkau den Auftrag erhalten. Die Kosten dafür belaufen sich auf rd. 400.000 Euro. Das Ingenieurbüro Breinlinger Ingenieure aus Tuttlingen begleitet die Maßnahme.

Vor dem Abbruch mussten im Bereich der Gebäude zahlreiche Schadstoffgutachten durchgeführt werden, die vom Gutachter Dr. Björn Bahrig, Allensbach, ausgeführt wurden.

Wegen der bevorstehenden Abrissarbeiten, aber auch wegen der anstehenden Arbeiten zur Altlastenerkundung war es unvermeidlich, dass einige Bäume gefällt werden müssen. Der artenschutzrechtliche Ausgleich für diesen Eingriff ist bereits umgesetzt worden.

Die Erstellung des Artenschutzgutachtens, das nicht nur wegen der Baumfällungen, sondern auch wegen der Gebäudeabbrucharbeiten notwendig war, erfolgte in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis

Die aktuellen Abbrucharbeiten sollen bis Juni 2021 abgeschlossen sein, weitere Bauabschnitte des Abbruchs werden voraussichtlich im November 2021 beginnen. Erschließungsarbeiten und die Bebauung im Bereich „Konversion II“ nördlich der Prinz-Karl-Egon-Straße sollen ab 2022 umgesetzt werden.

Die Grundstücke werden über vier neue Stichstraßen erschlossen, für die der Gemeinderat bereits die Straßennamen beschlossen hat. Die Namen wurden zum Gedenken an jüdische Mitbürger und an die Judenverfolgung in Donaueschingen ausgewählt: Henriette-Lindner-Weg, Frieda-Weil-Weg, Bona-Guggenheim-Weg und Regina-Bensinger-Weg.

Christian Unkel, Stadtbaumeister und Geschäftsführer der Konversions- und Entwicklungsgesell-schaft mbH, Oberbürgermeister Erik Pauly, Bürgermeister Severin Graf und Tobias Butsch, Amtsleiter Bauverwaltung und Geschäftsführer der Konversions- und Entwicklungsgesellschaft mbH machten sich ein Bild von den Abrissarbeiten auf dem Konversionsareal.

Christian Unkel, Stadtbaumeister und Geschäftsführer der Konversions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Oberbürgermeister Erik Pauly, Bürgermeister Severin Graf und Tobias Butsch, Amtsleiter Bauverwaltung und Geschäftsführer der Konversions- und Entwicklungsgesellschaft mbH machten sich ein Bild von den Abrissarbeiten auf dem Konversionsareal.

Nach oben