Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren

Pressemitteilung

Viele fleißige Helfer bei der „Aktion saubere Landschaft“


„Unser Donaueschingen soll sauber sein“ – dieser Vorsatz hat zahlreiche Menschen in der Stadt und den Ortsteilen motiviert, mit anzupacken und die Straßen, Plätze, aber auch die Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Über 300 „Müllsammler“ haben sich in den vergangenen beiden Wochen aufgemacht, um bei der Müllsammelaktion mitzuhelfen. Manch einer hat der Aktion sogar gleich mehrere Tage gewidmet und nicht nur einen, sondern zwei oder drei Säcke gefüllt. Insgesamt wurde deutlich mehr Müll gesammelt als in den Vorjahren.

„Wir sind überwältigt von der tollen Resonanz auf die Aktion und freuen uns über die vielen Bürgerinnen und Bürger, die dank ihrem Einsatz zu einem lebens-und liebenswerten Donaueschingen beitragen. Gerade in der momentanen Situation ist die Zeit, die wir draußen an der frischen Luft verbringen können wichtiger denn je. Mit der Aktion sensibilisieren wir uns, unsere Kinder und unsere Mitmenschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Leider wird es heute oft nicht mehr als verpflichtend angesehen, die Umgebung selbst sauber zu halten. Daher braucht es Personen wie Sie: Vorbilder die dazu beitragen, dass das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestärkt wird“, so Oberbürgermeister Erik Pauly, der sich ebenfalls an der Aktion beteiligte.

Im Vorfeld meldeten sich die teilnehmenden Personen für ein bestimmtes Gebiet an, das sie vom Unrat befreien wollten. Anschließend hat die Stadtverwaltung Müllsäcke und Handschuhe versandt. Jede Menge Zigarettenkippen, Papierschnipsel, Styroporteile, Verpackungen, Flaschen und Tüten landeten in den Säcken, aber auch größere Gegenstände wie beispielsweise Reifen, die an der Donau bei Pfohren gefunden wurden, sind abgeholt und entsprechend entsorgt worden. Nach getaner Arbeit konnten die Helfer den Technischen Diensten melden, wo die gefüllten Müllsäcke zur Abholung bereitstehen. Für jeden fleißigen Helfer spendiert die Stadt als kleinen Dank jetzt einen Gutschein in Höhe von 3 Euro, einzulösen in Donaueschingens Eisdielen.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv und die Stadtverwaltung hat sich über viele Zuschriften, Bilder und sogar Gedichte gefreut. Hier zeigen wir Ihnen eine kleine Auswahl:

„Beim Sammeln haben wir eine Plastikente, die mit einer Telefonnummer versehen war, gefunden. Wir waren neugierig und haben die Nummer angerufen. Es stellte sich heraus, dass wohl mehrere Enten im Rahmen einer Hochzeitsfeier vor ein paar Jahren in die Donau geworfen worden sind. Sie haben sich riesig über den Anruf gefreut.“ (Anja Ohnmacht und Katja Strobel mit Familie)

„Meine beiden Enkelkinder, 7 und 9 Jahre alt, sammelten mit mir den Müll entlang der Bräunlinger Straße, als plötzlich ein Radfahrer neben uns anhielt. Ich dachte, er wollte nach dem Weg fragen. Stattdessen zückte er seinen Geldbeutel und überreichte den Kindern einen 5-Euro-Schein mit den Worten: „Kauft euch hierfür ein Eis! Ich finde das ganz toll, was ihr da für unsere Umwelt macht!“ Ein dickes Lob und, das die Kinder motivierte, mit Eifer weiterzumachen. (Claudia Weishaar)

Landschaftsputzete

Gurkegläser, Shampootuube,                                           

Essensreschte,  Nägel,  Schruube                         

Fahrradreife, Bademäntel,                                   

un  CDs  von  Bach  un  Händel,

Faltecräm  un  Nagelfeile,                                                            

us em Schrank die alte Teile,                               

Fasnetsschminke, Seifespender,                          

Rattegift  un  ä Kalender

Huschtetropfe, Bluemetöpfe,                              

Fernsehheftli, Heringsköpfe                                 

Joghurtbecher, Colaflasche,                                

Raucherkippe,  Plaschtiktasche,

Mayonnäs   un Schimmeltörtchen,                      

Klopapier vum stille Örtchen

Pizzaschachtle,  Fantadose,                                  

Taschetücher,  Unterhose

Gerümpel hier  un  Abfäll dort

Jetzt aber isch sufer iiser Ort .

(ganz so schlimm wars aber nicht.)               (Annegret Löhr)

Nach oben