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Pressemitteilung

Neugestaltung der Skateanlage nimmt Fahrt auf - Jugendliche dürfen sich auf eine Anlage nach ihren Wünschen freuen


Schon Ende der 1990er Jahre machte die Stadt Donaueschingen in Skater-Kreisen auf sich aufmerksam, als sie unter der Schellenbergbrücke eine der ersten Skateboardanlagen in der Region errichtete. Seither wurde die Anlage immer wieder durch kleine Elemente erweitert. Noch heute ist sie für viele junge Sportler ein beliebter Treffpunkt, um ihre Kunststücke zu üben. Allerdings sind die Bahnen mittlerweile in die Jahre gekommen, weshalb die Sanierung der Skateanlage auch bei den Jugendlichen auf der Wunschliste ganz oben steht. Jetzt ist es soweit: Am Montag 22. August 2022 beginnen die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Skateparks.

Charakteristisch für die neue Skateanlage ist deren Zweiteilung in einen Beton- und einen Plaza-Bereich, wodurch sich Donaueschingen von anderen Skateparks abheben wird. Der betonierte Bereich wird in Ortbetonbauweise errichtet. Das heißt, dass die Modellierung der sogenannten „Flat“ (ebene Fläche) und der integrierten „Obstacles“ (Hindernisse) durch einen Skateanlagenbauer vor Ort erfolgt, was eine ideale Befahrbarkeit garantiert. Der Plaza-Bereich wird mit einer Pflasterfläche belegt, wodurch gewährleistet wird, dass notwendige Wartungsarbeiten an den vorhandenen Brückenpfeiler als auch an den Versorgungsleitungen im Untergrund durchgeführt werden können. Ausgestattet wird dieser Bereich mit mobilen Skateelementen, vorzugsweise Holzrampen. Vorläufig soll hier ein Teil der alten Skateelemente wiederaufgebaut werden. Mit der Zeit sollen die Elemente dann durch neue ersetzt werden.

Das Konzept zur Sanierung und Umgestaltung der Skateranlage wurde von dem auf Skateparks spezialisierten Architekturbüro Studio L2 in Zusammenarbeit mit dem städtischen Hochbauamt entwickelt. Auch der Verein „Donau Rollt“, der die Interessen der hiesigen Skater-Szene vertritt und als Kooperationspartner der Stadt fungiert, wurde eng in die Konzeptentwicklung eingebunden. Der Planung vorausgegangen war ein groß angelegter Jugendbeteiligungsprozess, in dem die Wünsche und Anforderungen der Jugendlichen abgefragt und diskutiert wurde. „Durch die Einbeziehung des Skater-Vereins und der Jugendlichen ist sichergestellt, dass sich die neue Anlage ganz an den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer orientiert“, erklärt Oberbürgermeister Erik Pauly und betont: „Die Neugestaltung der Skateanlage bringt einen erheblichen Mehrwert für Donaueschingen mit sich und wertet das Sport- und Freizeitangebot für unsere Jugend deutlich auf.“

250.000 Euro investiert die Stadt in die Sanierung. Finanziell gefördert wird das Projekt von der Sparkassenstiftung. Zudem hat die Bürgerstiftung dem Verein „Donau Rollt“ eine finanzielle Unterstützung für die Neuanschaffung eines Skateelements zugesagt.

Um die Neugestaltung durchzuführen, ist ab dem 22. August 2022 eine Sperrung der gesamten Anlage während der Bauzeit notwendig. „Die Schließung während der Sommerferien ist zwar nicht optimal aber da wir uns an den freien Kapazitäten des Skateanlagenbauers orientieren mussten, bestand keine andere Möglichkeit“, erklärt Heiko Kastorf vom städtischen Hochbauamt und ergänzt, dass die Ausführungszeit mit dem Verein „Donau Rollt“ abgestimmt wurde.

In ungefähr zwölf Wochen sollen die Arbeiten – je nach Witterungsverhältnissen – abgeschlossen sein. Voraussichtlich Mitte November sollen die jungen Sportler dann wieder über die neue Anlage flitzen können. Dass die Anlage eine Bereicherung für die Stadt darstellt, steht für alle Beteiligten außer Frage. „Nach Abschluss des Projekts hat Donaueschingen eine weitere Attraktion, die bestimmt auch Besucher aus den Nachbarstädten anlockt, zumal die Anlage nicht nur mit Skateboards genutzt werden kann“, sind sich alle einig.

Strahlende Gesichter beim Startschuss für die Neugestaltung der Skateanlage unter der Schellenbergbrücke: von links Oberbürgermeister Erik Pauly, Lisa Lehmann vom Kinder- und Jugendbüro, Sirisak Tanlap Vorsitzender des neu gegründeten Vereins „Donau Rollt e. V.“ sowie Stadtbaumeister Christian Unkel und Heiko Kastorf vom städtischen Hochbauamt. Foto: Stadt Donaueschingen

Strahlende Gesichter beim Startschuss für die Neugestaltung der Skateanlage unter der Schellenbergbrücke: von links Oberbürgermeister Erik Pauly, Lisa Lehmann vom Kinder- und Jugendbüro, Sirisak Tanlap Vorsitzender des neu gegründeten Vereins „Donau Rollt e. V.“ sowie Stadtbaumeister Christian Unkel und Heiko Kastorf vom städtischen Hochbauamt. Foto: Stadt Donaueschingen

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